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Erasmus+

Erasmus+ ist das EU-Programm für die allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport für den Zeitraum 2014 bis 2020. 34 Programmländer nehmen an Erasmus+ teil. Dies sind neben den 28 EU-Mitgliedstaaten auch Island, Liechtenstein, Norwegen, Nordmazedonien, Serbien und die Türkei. Im Zentrum des Programms stehen die Förderung von transnationaler Mobilität und Zusammenarbeit sowie der Austausch bewährter Praxis.

Erasmus+ bietet die Chance, in einem anderen europäischen Land zu lernen, zu studieren, zu unterrichten und zu lehren, ein Praktikum zu absolvieren oder grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten. Im Bereich Hochschulbildung besteht auch die Möglichkeit zur Mobilität über Europa hinaus. Innerhalb von Erasmus+ Projekten ermöglichen Schulen, Hochschulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen oder Organisationen die Mobilität von Einzelpersonen oder arbeiten transnational strategisch zusammen.

Das Programm verbessert damit die fachlichen, sprachlichen, sozialen und interkulturellen Kompetenzen von Lehrenden und Lernenden. Gleichzeitig wird ein erhöhtes Bewusstsein für ein gemeinsames Europa und seine Vielfalt geschaffen. Darüber hinaus wirkt Erasmus+ auch systemisch, indem es eine nachhaltige horizontale Internationalisierung des österreichischen Bildungssystems von der Elementarpädagogik über alle Schulformen und die Hochschulbildungseinrichtungen bis hin zur Erwachsenenbildung unterstützt. 

Erasmus+ leistet einen Beitrag zur Europa 2020-Strategie für Wachstum, Beschäftigung, soziale Gerechtigkeit und Inklusion sowie zu den Zielen von ET2020, dem strategischen Rahmen der EU für allgemeine und berufliche Bildung. Das Programm ergänzt und unterstützt auch nationale bildungspolitische Schwerpunktsetzungen, Transparenz- und Anerkennungsinstrumente und europaweite Netzwerke.

Zwischen 2014 und 2020 werden von der Europäischen Union 14,7 Milliarden Euro für das Programm bereitgestellt. Zusätzlich stehen rund 1,68 Milliarden Euro für die Kooperation mit Partnerländern weltweit zur Verfügung. Mit diesen Mitteln sollen im Zeitraum 2014 bis 2020 bis zu fünf Millionen junge Menschen und Erwachsene in Europa die Möglichkeit erhalten, an Erasmus+ teilzunehmen.
 

Ausblick in die Zukunft von Erasmus+ (2021-2027)

Unter österreichischem EU-Ratsvorsitz 2018 haben sich die Bildungsministerinnen und Bildungsminister der EU nach vorhergehenden intensiven Verhandlungen am 26. November 2018 auf eine gemeinsame Ratsposition der Mitgliedstaaten geeinigt, die Grundlage für die nach den Europawahlen 2019 beginnenden Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament über die Zukunft von Erasmus+ ist.

Mit der neuen Programmgeneration soll die unvergleichliche EU-Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden: Erasmus+ bleibt ein integriertes Bildungsprogramm nach dem Grundsatz des lebenslangen Lernens. Erasmus+ bietet auch weiterhin Studienaufenthalte, Praktika für Studierende und Auszubildende, Lehr- und Fortbildungsaktivitäten, Jugendaustauschprojekte, Jugendarbeit und Maßnahmen im Sportbereich in ganz Europa und teilweise darüber hinaus.

Erasmus+ wird gestärkt, erweitert und inklusiver: Die budgetären Mittel sollen deutlich aufgestockt werden, um noch mehr Menschen die Möglichkeit einer Bildungserfahrung im Ausland zu geben. Neben der Studierendenmobilität soll ein Fokus auf die vermehrte Mobilität auch von Schülerinnen und Schülern gelegt und der weltweite, über Europa hinausgehende Austausch für die Berufsbildung geöffnet werden. Das Programm wird sich insgesamt mehr an Personen aus benachteiligten Verhältnissen sowie an kleinere Bildungs- und Hochschulbildungsinstitutionen ohne große finanzielle oder administrative Kapazitäten wenden und zum Beispiel in der Verwaltung zugänglicher werden.

Erasmus+ wird auch Exzellenzpartnerschaften unterstützen: mit der Initiative „Europäische Hochschulen“, den „Zentren der beruflichen Exzellenz“ sowie mit gemeinsamen Masterabschlüssen.

Der Bildungsbereich von Erasmus+ ist in vier Sektoren unterteilt:

Das BMBWF ist österreichische nationale Behörde zur Umsetzung von Erasmus+ und für die Gesamtkoordination des Programms in Österreich verantwortlich. Diese erfolgt durch die Abt. III/1 (EU-Koordination und multilaterale Angelegenheiten).

Die OeAD-GmbH wurde als Nationalagentur mit der Umsetzung und Verwaltung des Bildungsteils von Erasmus+ beauftragt. Die Nationalagentur Erasmus+ Bildung bei der OeAD-GmbH betreut Erasmus+ in Österreich und bietet Beratung und Informationen für Antragsteller/innen.

Links

Kontakt

erasmus@bmbwf.gv.at