Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Digitale Grundbildung

Verbindliche Übung in der Sekundarstufe I

Seit dem Schuljahr 2017/18 ist die Digitale Grundbildung an Mittelschulen und AHS-Unterstufen in Form einer Verbindlichen Übung umgesetzt. Schülerinnen und Schüler erwerben dabei im Umfang von zwei bis vier Wochenstunden innerhalb von vier Jahren Kompetenzen aus acht Bereichen. Schulen entscheiden selbst, ob sie die Verbindliche Übung im Rahmen eigener Stunden oder integriert in anderen Fächern vermitteln.

Pflichtgegenstand ab Schuljahr 2022/23 in der Sekundarstufe I

Am 15. Dezember 2021 hat der Nationalrat beschlossen, dass statt der Verbindlichen Übung ein Pflichtgegenstand eingeführt werden soll.
Der neue Pflichtgegenstand wird in der 5. bis 8. Schulstufe mit jeweils mindestens einer fixen Stunde im Stundenplan umgesetzt, somit ergibt sich eine Zahl von insgesamt mindestens 4 Jahreswochenstunden im Verlauf der Sekundarstufe I. Dies bedeutet auch eine Erhöhung der Gesamtzahl an Jahreswochenstunden der Sekundarstufe I um 4 Stunden.

Um den Bedarf an Lehrenden zu decken, werden 150 neue Planstellen eingerichtet.

Das zentrale fachliche Konzept des neuen Lehrplans ist angelehnt an das Frankfurt Dreieck, das die Lehrplaninhalte aus drei Blickwinkeln betrachtet:

  • Wie funktionieren digitale Technologien (T),
  • Welche gesellschaftlichen Wechselwirkungen ergeben sich durch ihren Einsatz (G) und
  • Welche Interaktions- und Handlungsoptionen ergeben sich für Schülerinnen und Schüler(I).

Fünf Kompetenzbereichen dienen der Strukturierung der Deskriptoren: Orientierung, Information, Kommunikation, Produktion, sowie Handeln.
Der Lehrplan der Digitalen Grundbildung fungiert in diesem Zusammenhang auch als Vorbereitung auf den Informatikunterricht der 9. Schulstufe. Gleiches gilt auch für die diversen informatischen Fächer in berufsbildenden Schulen der Sekundarstufe II.

Zur Sicherstellung der Qualifizierung der Lehrenden für den neuen Pflichtgegenstand forciert das BMBWF eine dreistufige Aus-, Fort- und Weiterbildungsinitiative.

  • MOOC „Digitale Grundbildung“ und Angebote an Pädagogischen Hochschulen
    Durch die Einführung der Verbindlichen Übung Digitale Grundbildung nebst bereits erfolgter Unterstützungsmaßnahmen im Bereich der Fort- und Weiterbildung kann davon ausgegangen werden, dass ausreichend qualifizierte Lehrpersonen an den Schulen vorhanden sind. Mittels eines Massive Open Online Course, der von den Teilnehmer/inne/n individuell und selbstgesteuert absolviert werden kann, wird es Lehrenden möglich sein, sich auf den neuen Lehrplan des Pflichtgegenstandes vorzubereiten. (ab Mai 2022)
  • Hochschullehrgang an Pädagogischen Hochschulen
    Mit dem Studienjahr 2022/23 soll an den Pädagogischen Hochschulen ein Hochschullehrgang im Umfang von 30 EC starten, der derzeit konzipiert wird. Im Rahmen dieses Lehrgangs sollen im Dienst stehende Lehrende die Lehrbefähigung zum Unterrichten des neuen Pflichtgegenstands erwerben können. Anrechnungsmöglichkeiten sollen die Berücksichtigung bereits erworbener Qualifikationen sicherstellen.
  • Einführung eines neuen Lehramtsstudiums
    Mit der Einführung des neuen Pflichtgegenstandes ist in den Entwicklungsverbünden ein neues Lehramtsstudium einzuführen, mit dem Studierende die Lehrbefähigung für die Digitale Grundbildung erwerben können.

Der Lehrplan für den neuen Pflichtgegenstand befindet sich derzeit in öffentlicher Begutachtung (bis 4. Mai 2022): Lehrplan und Begutachtungsverfahren 

Digitale Grundbildung in der Primarstufe

In der Volksschule werden digitale Kompetenzen im Lehrplan verankert. Im Vordergrund stehen die Medienbildung und der reflektierte Umgang mit dem Internet sowie ein spielerischer Zugang zu Technik und Problemlösung. An Pädagogischen Hochschulen wurden in allen Bundesländern sowie an 100 Volksschulen "Education Innovation Studios" eingerichtet. Darin wird der Umgang mit Robotik und Coding auf spielerische Art und Weise erlernt. Unter der Dachmarke „Denken Lernen. Probleme Lösen“ sind Projekte und Initiativen rund um den Aufbau digitaler Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern der Primarstufe verankert.

Links