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Schulbuchaktion

Die österreichische Schulbuchaktion ist eine familienpolitische und bildungspolitische Leistung. Als Leistung des Familienlastenausgleichs dient die Schulbuchaktion zur finanziellen Entlastung der Eltern und ist gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Ausbildung und Chancengleichheit aller Schülerinnen und Schüler. Im Rahmen dieser Aktion werden seit 1972 Schülerinnen und Schüler an österreichischen Schulen unentgeltlich mit den notwendigen Unterrichtsmitteln ausgestattet.

Die Schulbuchaktion wird vom Bundeskanzleramt, Sektion V - Familien und Jugend - und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) getragen.

Die Sektion V im Bundeskanzleramt ist für die Organisation, den Ablauf und die Finanzierung der Schulbuchaktion zuständig. Das BMBWF koordiniert die pädagogischen Angelegenheiten, didaktischen Richtlinien und Lehrplanerfordernisse. Weitere Projektpartner sind der Fachverband der Buch- und Medienwirtschaft der WKÖ, der die Schulbuchverlage und den Schulbuchhandel repräsentiert. Für die IT-Dienstleistungen sorgt im Auftrag der Projektpartner das Bundesrechenzentrum (BRZ).

Auskünfte zu pädagogischen Angelegenheiten der Schulbuchaktion

Auskünfte zu pädagogischen Angelegenheiten der Schulbuchaktion erteilt Abteilung Präs/14:

Mag. Sonja Hinteregger-Euller
T +43 1 53120-2520
sonja.hinteregger-euller@bmbwf.gv.at

Mag. Michael Renner
T +43 1 53120-2522
michael.renner@bmbwf.gv.at

Informationen zur Schulbuchaktion

Ab dem Schuljahr 2015/16 ist nur mehr die personenbezogene Anmeldung zur SBA-Online über das Berechtigungssystem des Bildungsministeriums (edu.ldap) möglich.

Anfragen zur Einrichtung von Benutzerkennung und Passwort zur personenbezogenen Anmeldung über edu.ldap
eduldap@ph-online.ac.atMontag - Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr

Allgemeine Fragen zur Schulbuchaktion
Hotline der Bundesrechenzentrum GmbH
T +43 1 71123-883050
sba-online@brz.gv.at

Montag - Freitag von 7:30 bis 12:30 bzw. zu den Hauptbestellzeiten
Montag - Freitag von 7:30 bis 16:00 Uhr

Termin für das Schulforum bzw. die Schulkonferenz:
1.März bis 15. April 2019

Unterrichtsmittel nach eigener Wahl dürfen bis zum Ausmaß von 15% des Limits bestellt werden.

Bestellung beim Buchhändler mit Schülerzahlen nach dem 15. Juni unter Berücksichtigung der gebrauchten Bücher.

Die wesentlichen Inhalte des Schulbucherlasses

Die Auswahl der Schulbücher durch die Schule erfolgt aus der Schulbuchliste, aus dem Anhang sowie der Liste Therapeutischer Unterrichtsmittel.

Die Beschlussfassung erfolgt durch das Schulforum (1.-8. Schulstufe) bzw. die Schulkonferenz (9. -13. Schulstufe).

Es dürfen nur Bücher ausgewählt werden, die tatsächlich benötigt und verwendet werden.

Die Schulen können zugelassene oder nicht zugelassene Bücher sowie Therapeutische Unterrichtsmittel auch aus anderen Listen bestellen, wenn sie nach gewissenhafter Prüfung durch die Schule nach Inhalt und Form auch dem Lehrplan einer anderen Schulform entsprechen. Es ist z. B. an Volksschulen, aber auch in anderen Schularten, möglich, Therapeutische Unterrichtsmittel auch für Klassen zu bestellen, in denen keine Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden.

Der Termin der Schulforen/-konferenzen im März/April soll die Berücksichtigung der Schülerzahlen nach der Anmeldung für das kommende Schuljahr erlauben, andererseits früh genug sein, um die Auflagenhöhe auf Grund der Bestellmenge festlegen zu können.

Die Schüler/innen (die Erziehungsberechtigten) können freiwillig der Schule Bücher für die Wiederverwendung zur Verfügung stellen. Dies erfolgt nach Richtlinien, die vom Schulforum bzw. vom Schulgemeinschaftsausschuss gemäß dem Schulunterrichtsgesetz festzulegen sind.

Die Höchstgrenzen für die Schulbücher für Schüler/innen werden durch die Limit-Verordnung des Bundeskanzleramtes, Sektion V – Familien und Jugend festgelegt.

Die Einführung der Bücher für den Religionsunterricht obliegt nicht den Schulbehörden des Bundes, doch erfolgen Bestellung und Abrechnung wie bei den anderen Büchern.

Die Verrechnung der Schulbücher sowie das Vorgehen bei Nach- und Neubestellungen werden durch die Durchführungsrichtlinien des Bundeskanzleramtes, Sektion V – Familien und Jugend geregelt.

Links

Inhaltlicher Stand: 26.09.2019