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Umweltbildung: Unterstützungsangebote

Bildungsförderungsfonds für Nachhaltige Entwicklung

Ist ein Förderungsinstrument für die qualitative und quantitative Entwicklung von umweltorientiertem Projektunterricht. Es werden finanzielle Mittel für Schulprojekte im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung bereitgestellt. ÖKOLOG- und Umweltzeichenschulen sind eingeladen, Projekte einzureichen, die von einer Kommission im BMBWF bewertet werden.

Bis auf weiteres sind keine Einreichungen möglich

Lehrgänge

ÖKOLOG-Lehrgang Umweltpädagogik und Lebensqualität 2019 - 2021

Der Lehrgang bietet, was Lehrende in der Praxis zur Umsetzung von Umwelt- und Gesundheitsthemen brauchen: fachliches und methodisches Know-How, praktische Hilfestellungen, Tipps und Ideen und wird von der Pädagogischen Hochschule Steiermark in Kooperation mit dem Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark angeboten.

Themen: Grundlagen Umweltpädagogik, Konsum und Lebensstil, Lebensmittel und Wasser, Lebensräume und Mobilität, Natur und Gesundheit, Lärm und Luft, Abfall und Wertstoffe …

Details

Hochschul- und KPH Wien Lehrgang „ÖKOLOGISIERUNG“

Im 4-semestrigen Hochschullehrgang "Ökologisierung" werden Pädagoginnen und Pädagogen befähigt, Umweltthemen sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulen zu verankern. Durch die Auseinandersetzung mit Umweltmanagementsystemen (EMAS, ISO 14000), Umweltkriterienbereichen wie Energie, Abfall, Gesundheit, Mobilität, Schulfreiräume etc. wird aufgezeigt, wie durch nachhaltige und pädagogische Maßnahmen das Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein aller beteiligten Personengruppen erweitert und qualitätssteigernde Effekte erzielt werden können.

Auf Wunsch kann nach Abschluss des Lehrganges jeweils eine kommissionelle Prüfung abgelegt werden zur/m:

  • Umweltmanagementsystembeauftragten nach EMAS/ISO 14000
  • Beraterin oder Berater beziehungsweise Prüferin oder Prüfer für das Umweltzeichen für Schulen
  • Abfallbeauftragten nach dem Abfallwirtschaftsgesetz

Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer an APS, AHS, BMHS und BS

Dauer: 4 Semester, 4 Module, Wintersemester 2019 bis Sommersemester 2021

Lehrgangsabschluss: Zertifikat, das den Nachweis der erworbenen 17 ECTS-AP beinhaltet

Leitung/Kontakt/Anmeldung:
Mag. Dr. Gabriele Hösch-Schagar, BEd.
gabriele.hoesch-schagar@kphvie.ac.at
T +43 676-923 75 76

Weitere Informationen

Tools

Abfallwirtschafts-Tool

Schulen produzieren wie alle Betriebe verschiedenste Abfälle. Das Bundes-Abfallwirtschaftsgesetz 2002 i.d.g.F. sieht auch für Schulen vor, ab dem 21. Mitarbeiter oder der 21. Mitarbeiterin ein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) zu erstellen. Als Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen gelten hier sowohl Lehrende wie auch nicht lehrendes Personal, aber nicht die Schülerinnen und Schüler.
Mit der Erstellung und Fortschreibung des AWK kann die Schule nicht nur die eigenen Schwachstellen identifizieren, sie kann auch die ganze Schulgemeinschaft in die Erfüllung der abfallwirtschaftlichen Ziele mit einbeziehen. Abfallvermeidung, Verringerung von Entsorgungskosten und vor allem ein Bewusstseinsbildungsprozess sind weitere Vorteile eines schulischen AWK.
Mit diesem Abfallwirtschafts-Tool werden alle für das AWK erforderlichen Daten menügeführt Schritt für Schritt erhoben und dokumentiert. Erklärungen werden in Form von Pop-Up-Kommentaren angeboten. Dieses Tool erstellt aus den eingegebenen Daten automatisch das AWK der Schule, das gespeichert, weiterbearbeitet und ausgedruckt werden kann. Bei der aktualisierten und ergänzten Excel-Tabelle (Stand August 2018) können Schulen selbst Adaptionen vornehmen, entweder gleich direkt im „Tool ohne Blattschutz“ bzw. mit dem Passwort „AWKdigital“ für das Aufheben des Blattschutzes im „Tool mit Blattschutz“.

Broschüre: Das Abfallwirtschaftskonzept in der Schule

Die Broschüre Das Abfallwirtschaftskonzept in der Schule - Einführung und Projektbeispiele bietet eine kompakte Einführung und zahlreiche, didaktisch durchdachte und erprobte Unterrichtsbeispiele.

Broschüre

Fußabdrucksrechner für Schulen

Der Fußabdrucksrechner für Schulen (FARS) wurde speziell für die Institution Schule mit all ihren Implikationen entwickelt – vom Abfall und Beschaffungswesen über Energie und Mobilität bis hin zu Nahrungsmittel und Wasserverbrauch. Die Schule ist ein komplexes System mit vielen unterschiedlichen handelnden Personen, die sehr unterschiedliche Entscheidungskompetenzen besitzen. Im Laufe eines Jahres fließen beachtliche Material- und Energieströme durch dieses System

Der Rechner kann mithelfen, diese Ströme sichtbar zu machen und zu messen. Hierbei werden Schwachstellen aufgezeigt, an denen Verbesserungsmaßnahmen gesetzt werden können. Für die Verwendung des Fußabdrucksrechners gibt es ein Handbuch, das unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht beschreibt, die fachlichen Hintergründe erläutert und bei der Anwendung des Rechners Unterstützung bietet.

Mit dem Rechner für Energy Scouts sind Schülerinnen und Schüler eingeladen herauszufinden, wie viel Fläche ihre Schule für den Energieverbrauch benötigt und zu beobachten, wie sich der Fußabdruck verkleinert oder vergrößert, wenn sich ihr Verhalten in der Schule ändert.

Thematische Angebote

Learnscapes

Schulfreiflächen, Schulgärten, Schulhöfe oder Orte im Umfeld der Schule, an denen regelmäßig Unterricht stattfindet, sind wichtige Lernorte, sie sind Learnscapes – Landschaften zum Lernen.

Das Freigelände im Umfeld der Schule bietet viele Möglichkeiten zum Lernen und Unterrichten. Ob Mathematikstunde, biologische Übungen im Schulgarten, Freizeitgestaltung in der Ganztagsschule oder Mitsprache bei der Gestaltung des Schulgartens – alle diese Aktivitäten stehen im Bezug zu den Lehrplänen, zur Schulentwicklung und sind Teil der Bildung für Nachhaltigkeit.

Ziele sind:

  • eine verstärkte Bewusstseinsbildung für die ökologische und nachhaltige Nutzung und Gestaltung von Schulfreiflächen
  • Schulen auf den Wert ihrer Schulgelände als ökologischen Lebens- und Lernort aufmerksam zu machen.
  • Beteiligung vor allem der Schülerinnen und Schüler in Planung, Gestaltung und Nutzung der Lernorte
  • Lehrerinnen und Lehrer auf die Verbindung von Lernort und Erfüllung der Lehrpläne hinzuweisen.
  • dass die Schule den Lernort regelmäßig fürs Lernen oder auch für die Freizeit nutzt. Nicht das einzelne Projekt, vielmehr die Integration in die Schulentwicklung soll sichtbar werden.
  • Einen Beitrag zur Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Schulerhaltern im Sinne der Lokalen Agenda 21 oder ähnlich gelagerter Prozesse wie z.B. dem Klimabündnis leisten.
  • Einen österreichweiten Erfahrungsaustausch anregen.

Anregungen und Hilfe sowie Download-Materialien für die ökologische und nachhaltige Nutzung und Gestaltung dieser Learnscapes finden sich unter:

Schulfreiräume und Gender

Schulfreiräume sind wichtige Bewegungsräume, Lernorte und Treffpunkte für Kinder und Jugendliche. Da Schülerinnen und Schüler vermehrt Zeit in Schule und Nachmittagsbetreuung verbringen, gewinnen Schulfreiräume zunehmend an Bedeutung als zentrale Orte für die körperliche und die soziale Entwicklung.

Details dazu

Raumklima

Ein angenehmes Raumklima und eine gesunde Raumluft schaffen eine wesentliche Voraussetzung für gutes Lernen in der Schule. Daher ist eine Maßnahme zur Verbesserung der Innenraumluftqualität ein ausreichendes und den Nutzungsbedingungen angepasstes Lüften der Räume. Das BMBWF hat gemeinsam mit der Plattform MeineRaumluft.at Empfehlungen für das „Richtige Lüften“ erstellt.

Lernen ohne Lärm - Webseite

Unterstützt durch den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger leitet der Umweltdachverband in Zusammenarbeit mit dem Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark und der AUVA das Projekt „Lernen ohne Lärm”, welches der Lärmprävention in Bildungseinrichtungen dient. Auf der Projektwebsite können sich Kinder, Eltern und Schulen durch die vielen Angebote klicken und Ideen für die Unterrichtspraxis, Anleitungen für Experimente und Werkstücke sowie jede Menge Wissenswertes finden!

Details dazu

Projekt „Schulen gegen Luftverschmutzung

Schulen gegen Luftverschmutzung ist ein Ringprojekt von ÖKOLOG-Schulen aus Graz, Linz und Wien. Das Projekt ermöglicht die Vernetzung von Schulen untereinander sowie mit Expertinnen und Experten zum aktuellen Thema "Luftqualität" und fördert dadurch die Entwicklung von Unterrichtsprojekten, Maturaarbeiten und Aktionen.

Basisinformation zum Projekt

ÖKOLOG-Schulen – aus dem Blickpunkt Gender betrachtet (2009)

Evaluierung der ÖKOLOG-Schulen mit besonderer Berücksichtigung von Gender-Aspekten. Das Ziel dieser Studie war, die Geschlechterrollen (Sprachgebrauch und Bildverwendung), die Geschlechterverteilung bei den Akteurinnen und Akteuren und die Präsenz der Genderthematik in den ÖKOLOG-Aktivitäten untersuchen. Als Methoden wurde ein Gender Screening von Materialien des Programms „ÖKOLOGisierung von Schulen – Bildung für Nachhaltigkeit“ sowie eine schriftliche Befragung, die sich an verschiedene Akteurinnen und Akteure der ÖKOLOG-Schulen richtete und mit 55 % Rücklaufquote sehr erfolgreich verlief.

Initiative "Clever einkaufen für die Schule. Und die Umwelt freut sich."

Diese Initiative bietet eine gute Orientierungshilfe für den Einkauf von Schulsachen.

Details

Cover Qualitätskriterien für BNE-Schulen

Qualitätskriterien für BNE-Schulen

Für die Qualitätsentwicklung an Schulen bezogen auf Umweltbildung für Nachhaltige Entwicklung wurden im Rahmen des EU COMENIUS III Projekts “School Development through Environmental Education – SEED“ international abgestimmte Qualitätskriterien entwickelt und publiziert.

Die Broschüre „Qualitätskriterien für BNE-Schulen", Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Schulen - Leitfaden zur Entwicklung von Qualitätskriterien ist inhaltliche Grundlage dieser Seminare. In der Broschüre werden 14 Kriterien beschrieben, die sich auf lehr- und Lernprozesse, Schulleitlinien und Schulorganisation sowie auf die Außenbeziehungen der Schule beziehen.

Qualitätskriterien für BNE-Schulen

ÖISS

Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau: Das ÖISS wurde 1964 auf Empfehlung der UNESCO gegründet und ist als Fachinstitut in Planungsfragen des Schul- und Sportstättenbaus tätig. Als Stiftung des Bundes und aller Bundesländer hat das ÖISS die Funktion einer national und europaweit verbindenden und vernetzenden Plattform.

Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau

Inhaltlicher Stand: 18.07.2019