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Österreichischer Preis für Entwicklungsforschung 2019 an Walter Schicho und Teresa Millesi vergeben

"Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung unterstützt den Bereich der Entwicklungsforschung als ein zentrales Element, um aktuelle und zukünftige globale Herausforderungen besser verstehen und bewältigen zu können und möchte diesen auch stärker im öffentlichen Bewusstsein verankern“, so Sektionschefin Barbara Weitgruber anlässlich der Preisverleihung des Österreichischen Preises für Entwicklungsforschung 2019, die gestern im BMBWF stattgefunden hat.

Der Österreichische Preis für Entwicklungsforschung wird seit 2013 alle zwei Jahre von der OeAD-GmbH aus Mitteln des BMBWF vergeben und soll zur stärkeren Sichtbarkeit der österreichischen Entwicklungsforschung im In- und Ausland beitragen. Er besteht aus einem mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis und einem mit 2.000 Euro dotierten Nachwuchspreis.

Ausgezeichnet mit dem diesjährigen Hauptpreis wurde em. Univ.-Prof. Dr. Walter Schicho. Den Nachwuchspreis erhielt Mag. Teresa Millesi, BA.

Walter Schicho, emeritierter Univ.-Prof. am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien, wurde für sein jahrzehntelanges Engagement in der Entwicklungsforschung, insbesondere im Bereich der Nachwuchsförderung und der akademischen Lehre gewürdigt. Er hat nicht nur Buch- und Publikationsreihen, wie etwa das Journal für Entwicklungspolitik initiiert, sondern auch das Institut für Internationale Entwicklung an der Universität Wien aufgebaut. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen hat Walter Schicho auch Lehrmaterialien für den deutschsprachigen Raum veröffentlicht.

Teresa Millesi, PhD-Studentin an der Universität Innsbruck, wurde für Ihre wissenschaftliche Arbeit “Repräsentationen von Gewalt – Landkonflikte im lateinamerikanischen Dokumentarfilm” ausgezeichnet. Der Artikel der Preisträgerin zeichnet sich laut wissenschaftlicher Auswahljury durch einen interdisziplinären Zugang zu aktuellen zentralen Debatten in Hinblick auf Fragen des Verhältnisses zwischen Mensch und Umwelt aus. Millesi liefert außerdem einen eigenen Beitrag in Bezug auf das Konzept von Slow Violence und dessen Einbindung in Entwicklungsfragen.

Kontakt:

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Mag.a Annette Weber
Pressesprecherin
T +43 1 53120-5025
annette.weber@bmbwf.gv.at