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Faßmann verurteilt Anschläge auf jüdische Gemeinde in Graz

Vorfälle in Graz zeigen einmal mehr, wie essentiell aktive Erinnerungspolitik in den Schulen ist

Bildungsminister Heinz Faßmann zeigt sich nach den Vorfällen in Graz erschüttert. „Der Angriff auf den Präsidenten der jüdischen Gemeinde Elie Rosen sowie auf das jüdische Gemeindehaus sind auf das Schärfste zu verurteilen und abzulehnen“, unterstreicht Faßmann, „die Vorfälle in Graz zeigen einmal mehr, wie wichtig Aufklärung und eine aktive Erinnerungspolitik in der Schule ist. Wir müssen immer wieder vehement darauf hinweisen, dass Antisemitismus keinen Platz in unserer Gesellschaft haben darf.“

„Was die Arbeit zum Thema Holocaust und Antisemitismus im Unterricht betrifft, passiert in Österreich schon sehr viel“, sagt der Minister und verweist in diesem Zusammenhang auf das ministeriumseigene Holocaust Education Institut erinnern.at, „dennoch gibt es anscheinend noch Luft nach oben. Vorfälle wie dieser dürften nicht verharmlost werden, sondern sollten auch im Unterricht aufgearbeitet und besprochen werden.

„Wir bekennen uns auch im aktuellen Regierungsprogramm zur Fortführung dieser aktiven Erinnerungspolitik in der Schule. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei der Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und Rassismus in allen Schultypen gewidmet. Wir werden unsere Anstrengungen in diesem Bereich noch intensivieren und wir müssen vor allem auch jene erreichen, die wir bisher nicht erreicht haben“, so Faßmann abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Mag. Annette Weber
Pressesprecherin
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