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Faßmann: Fachhochschule Joanneum wird Zentrum für berufliche Exzellenz

Center „GREENOVET“ der FH Joanneum als eines von sieben europäischen Projekten bei Erasmus+ Förderung erfolgreich

Zukünftig fördert die Europäische Kommission im Rahmen von Erasmus+ auch den Aufbau von Zentren für berufliche Exzellenz. Eines von den insgesamt sieben von der Kommission bewilligten Projekten ist das vom FH Joanneum Graz koordinierte Projekt „GREENOVET – European VET Excellence Platform for Green Innovation“. Die FH Joanneum wird also zukünftig ein Zentrum für berufliche Exzellenz, in dem die österreichischen Kooperationspartner wie die HTL GRAZ-GÖSTING, regionale Betriebe, die Wirtschafskammer Steiermark und die TU Graz gemeinsam die berufliche Ausbildung stärken. Acht österreichische Einrichtungen sowie eine starke europäische Partnerschaft sind am Projekt beteiligt.

Diese berufsorientierte Ausbildung der Fachhochschulen, verbunden mit hochschulischer Exzellenz, bietet nicht nur dem Wirtschaftsstandort Österreich bestens ausgebildete Absolventinnen und Absolventen, sondern ist auch international anerkannter denn je.

In diesem Sinne gratuliert Wissenschaftsminister Heinz Faßmann der FH Joanneum und allen Beteiligten zu diesem großartigen Erfolg: „Die Ergebnisse zeigen, dass die Österreichischen Fachhochschulen im Bereich der berufsfeldorientierten und praxisnahen tertiären Ausbildung verstärkt weltweiten Vorbildcharakter entwickeln. Es ist auch für den Wirtschafts- und Industriestandort Österreich von zentraler Bedeutung, dieses Potenzial und diese praxisorientierte Expertise der FH so umfassend wie möglich zu nutzen. Die Fachhochschulen bieten in ihren vielfältigen Studienangeboten – angefangen von modularen und einsemestrigen Weiterbildungskursen über Bachelorstudien bis hin zu Masterstudien und  lehrgängen – ein umfassendes Aus- und Weiterbildungsangebot, das an die jeweiligen Anforderungen am Arbeitsmarkt proaktiv und sehr flexibel angepasst werden kann. Die hohe Akzeptanz am Arbeitsmarkt spiegelt diese Nachfrage unmittelbar wider.“

Zentren der beruflichen Exzellenz sollen transnationale Plattformen sein und zu Referenzpunkten für die Höhere Berufsbildung mit weltweitem Vorbildcharakter werden. Unternehmen, Bildungseinrichtungen und andere Institutionen, wie etwa die Wirtschaftskammer, sollen dabei eng zusammenarbeiten. Die Zentren sollen auch eng in die lokalen und regionalen Strategien eingebettet sein. Die Zentren werden im Rahmen von Erasmus+ über die Projektschiene der Exzellenzpartnerschaften – darunter fallen auch die European Universities und die Erasmus-Mundus-Masterabschlüsse – gefördert und stehen hoch auf der politischen Agenda der Europäischen Kommission.

„Es überrascht nicht, dass die Fachhochschulen auch auf europäischer Ebene reüssieren. Der Schlüssel zum Erfolg liegt an der wissenschaftlich fundierten höheren Berufsausbildung an Fachhochschulen. Dieses Alleinstellungsmerkmal im tertiären Bereich ist die Grundlage für den Erfolg der Absolventinnen und Absolventen am Arbeitsmarkt. Das von der FH Joanneum koordinierte Center „GREENOVET“ stellt ein weiteres Beispiel für die Exzellenz an Fachhochschulen dar“, so Generalsekretär der österreichischen Fachhochschul-Konferenz, Kurt Koleznik.

OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice, als nationale Agentur für die Umsetzung von Erasmus+ Bildung in Österreich zuständig, hebt hervor: „Die Auswahl von GREENOVET als Referenzpunkt für den Berufsbildungssektor zeugt von der hohen Qualität und wird mit Sicherheit langfristige überregionale Effekte schaffen,“ Der OeAD gratuliert der FH Joanneum.

Das Center „GREENOVET - European VET Excellence Platform for Green Innovation“, das von der FH Joanneum koordiniert wird, umfasst insgesamt 18 Einrichtungen, davon sechs aus Österreich sowie weitere Einrichtungen aus Finnland, Portugal und der Republik Nordmazedonien. An Gesamtfördermitteln für die sieben Projekte sind 20 Mio. Euro vorgesehen. Die Kofinanzierungsrate beträgt 80 Prozent und die Projektlaufzeit liegt bei vier Jahren.

Kontakt

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Mag.a Annette Weber
Pressesprecherin
T 01 53120-5025   
annette.weber@bmbwf.gv.at