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PISA-Studie zeigt: Österreichs Schulen sind digital gut ausgestattet

Die Digitalisierung schreitet in Österreich voran. Im OECD-Vergleich sind die heimischen Schulen gut ausgestattet. Im Schnitt stehen jedem Schüler und jeder Schülerin (10. Schulstufe) 1,3 Computer für Unterrichtszwecke zur Verfügung. Im Durchschnitt der OECD-Länder sind es 0,8 Geräte. Das zeigt die Spezialauswertung der PISA-Studie 2018 „Effective Policies, Successful Schools“.
Um die Digitalisierung weiter voranzutreiben, setzt das Bildungsministerium derzeit den 8-Punkte-Plan zur Digitalisierung um. Im Sommer bildeten sich rund 10.000 Lehrkräfte mit dem digitalen Weiterbildungsprogramm MOOC fort, um sich auf mögliche Phasen des Distance Learnings vorzubereiten. 2021 werden alle fünften und sechsten Schulstufen mit digitalen Endgeräten ausgestattet. Auch das Portal Digitale Schule wird derzeit auf den Weg gebracht.

Bildungsminister Heinz Faßmann sagt: „Dass die OECD Österreich ein gutes Zeugnis ausstellt, freut mich, ist für mich aber kein Grund mich auszuruhen. Mit der Umsetzung des 8-Punkte-Plans treiben wir die Digitalisierung in den österreichischen Schulen weiter voran. Wir schaffen das Schulbuch nicht ab, sondern ergänzen die Kulturtechniken durch eine weitere.“

Ein weiteres Thema der Studie ist das Unterstützungspersonal an Österreichs Schulen. In diesem Bereich werden Lehrkräfte noch zu oft abgezogen, um organisatorische Aufgaben zu erledigen. Das Bildungs-und das Arbeitsministerium haben darauf bereits reagiert. Bis zu 1.000 Langzeitsarbeitslose entlasten die Pflichtschulen bei Verwaltungstätigkeiten.

Arbeitsministerin Christine Aschbacher sagt: „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben den Arbeitsmarkt massiv getroffen und viele Arbeitsplätze gefährdet. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam ein Modell entwickelt, um Langzeitarbeitslose, benachteilige Personen am Arbeitsmarkt oder Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger für den administrativen Einsatz in Schulen fit zu machen. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen in dieser herausfordernden Zeit und geben arbeitssuchenden Menschen eine Perspektive am Arbeitsmarkt.“

Kontakt:

BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Mag.a Debora Knob
Pressesprecherin
T +43 1 53120-5026