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Eine neue technische Universität in Oberösterreich Pressegespräch

Teilnehmer

  • Sebastian Kurz
    Bundeskanzler
  • Heinz Faßmann 
    Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • Thomas Stelzer 
    Landeshauptmann in Oberösterreich 
  • Meinhard Lukas
    Rektor der Johannes Kepler Universität Linz 

Eine neue technische Universität in Oberösterreich

Die Digitalisierung ist einer der wesentlichen Zukunftsbereiche, den es unbedingt weiter auszubauen gilt. Die Gründung einer neuen technischen Universität bietet die Chance, moderne Strukturen, neue Forschungsfragen und zukunftsorientierte Lehrmethoden zu realisieren. Die neue TU kann und soll als Digital-Universität ein wissenschaftliches Leuchtturmprojekt und ein innovatives Zugpferd sein. Sie wird auf bestehende institutionelle und fachliche Strukturen zurückgreifen und Synergien nützen. 

Nächster Schritt: Vorbereitungsgruppe 

Das BMBWF wird schon in Kürze eine Vorbereitungsgruppe einsetzen, die zentrale Fragen erarbeitet und offene Punkte für einen universitätspolitischen Rahmenplan klärt. Involviert sind das BMBWF, das Land , das BMF, die JKU, die Kunst-Universität Linz, die FH , der Wissenschaftsrat sowie Wirtschaft bzw. Industrie. Die Gruppe setzt sich wie folgt zusammen:

Leitung:

BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann und LH Mag. Thomas Stelzer

Mitglieder:

Mag. Elmar Pichl, Leiter der Hochschulsektion im BMBWF
Markus Achleitner, Wirtschaftslandesrat in Oberösterreich
Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas, Rektor der JKU Linz
Univ.-Prof. Dr. Sabine Seidler, Präsidentin der UNIKO, Rektorin der TU Wien und Mitglied der TU Austria 
Mag. Brigitte Hütter, Rektor der Kunst-Universität Linz
Dr. Regina Aichinger, Geschäftsleitung FH Oberösterreich
Univ.-Prof. Dr. Antonio Loprieno, Vorsitzender des Wissenschaftsrates 
Univ.-Prof. Dr. Monika Henzinger, Mitglied des Wissenschaftsrates 
Dipl.-Ing. Franz Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender bei Miba AG
Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter der ars electronica

Die Vorbereitungsgruppe wird sich um die folgenden fünf zentralen Fragen kümmern und Vorschläge erarbeiten:

  1. Standort und Name
    Klärung der konkreten Standortwahl in Oberösterreich sowie Fragen der Bau-Infrastruktur, Diskussion der Synergien mit bestehenden Hochschulstandorten, Diskussion der Namensgebung
  2. Kapazität
    Festlegung der Studierenden-Kapazitäten, Ableitung der damit zusammenhängen Ressourcen (Personal und Infrastrukturen)
  3. Lehre und Forschung
    Skizzierung der Studienarchitektur und der didaktischen Grundprinzipien (Präsenzlehre, distance learning, Unterrichtssprache, Einbindung der praktischen Ausbildung, Digitalisierungsgrad), Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundsatzfragen
  4. Finanzierung
    Klärung der finanziellen Erfordernisse, Darstellung der Finanzierungsströme (Bund, Land, Wirtschaft/Industrie)  
  5. Grundsätzlicher rechtlicher Rahmen
    Klärung der Rechtsgrundlage, um neue, innovative und flexible sowie unbürokratische Wege beschreiten zu können

Neben dieser Vorbereitungsgruppe wird ein rein akademisches Gremium die wissenschaftliche Konzeption der neuen TU erarbeiten (Konzeptgruppe zur Erstellung des wissenschaftlichen USPs). Die besten Forscher und Forscherinnen aus dem Gebiet der Informatik und benachbarter Disziplinen werden eingeladen, diese Konzeption zu erstellen. 

Die Ergebnisse der Konzeptgruppe und die Vorgaben durch die Vorbereitungsgruppe werden schließlich einem Gründungskonvent übergeben. Dieser Gründungskonvent, der im nächsten Jahr seine Arbeit aufnehmen wird, fasst alle vorliegenden Ergebnisse zusammen und realisiert die ersten Schritte. Im Studienjahr 2023/24 soll die TU ihren Betrieb aufnehmen. 

Presseunterlage (PDF, 137 KB)