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OTS: 3,2 Mrd. Euro für das Exzellenzinstitut IST Austria fixiert

Bund und Land Niederösterreich schließen neue 15a-Vereinbarung für die weitere Finanzierung des IST Austria bis 2036 ab

Gute Nachrichten für die Spitzenforschung in Österreich: Der Erfolgsweg des IST Austria wird auch in Zukunft langfristig finanziell abgesichert. Um die positive Entwicklung des bereits jetzt renommierten, aber noch immer jungen Instituts sicherzustellen werden sich beide Erhalter, das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie das Land Niederösterreich, zu einer neuen Finanzierungsvereinbarung verpflichten.

Konkret bekennen sich Bund und Land darin vom 1. Jänner 2022 bis zum Ablauf des 31. Dezember 2036 zur Finanzierung des IST-Austria bis zu einem Maximalbetrag von 3.280 Millionen Euro. Der Bund wird dabei 75 Prozent des Finanzierungsbedarfs bis zu einem Maximalbetrag in der Höhe von 2.460 Millionen Euro bereitstellen, das Land Niederösterreich 25 Prozent des Finanzierungsbedarfs bis zu einem Maximalbetrag in der Höhe von 820 Millionen Euro.

Im heutigen Ministerrat wird diese Finanzierung des weiteren Wachstums des IST Austria bis 2036 fixiert. Der Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung Heinz Faßmann und die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gaben im Vorfeld die Einigung auf eine Änderung der bisherigen 15a-Vereinbarung bekannt, in der die finanziellen Verpflichtungen der beiden Erhalter des Instituts für Grundlagenforschung gesetzlich festgelegt sind. Die Neuerungen innerhalb der Vereinbarung werden das weitere Wachstum bis einschließlich 2036 sicherstellen und ermöglichen dem IST Austria bis 2036 personell auf 150 ansässige Forschergruppen anwachsen zu können.

Seit der Gründung im Jahr 2006 hat das IST Austria sich zu einer der Top-Institute in der österreichischen Forschungslandschaft entwickelt. Bundesminister Faßmann zeigt sich auch deshalb höchst erfreut über die Verabschiedung der Novellierung der neuen Vereinbarung: „Heute ist ein guter Tag für die Forschung. Ich bin stolz, dass Österreich seinen bereits eingeschlagenen Erfolgsweg in Forschung und Innovation weiter beschreiten wird.“

Für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ist das IST Austria eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die es weiterzuführen gilt: „Das IST Austria gewinnt von Jahr zu Jahr an Erfahrung und Gewicht in der nationalen und globalen Wissenschaftslandschaft und braucht jetzt vor allem Kontinuität, Kalkulierbarkeit und Verlässlichkeit, damit dieser Wissenschafts-Hotspot gut weiterwachsen und Erkenntnisse für die Fragen der Zukunft liefern kann. Genau dafür gibt es jetzt die neue 15a-Vereinbarung von Bund und Land für den Zeitraum von 2026 bis 2036, wo Niederösterreich bis zu 820 Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Forschungsinstituts investieren wird.“
Der Präsident des IST Austria, Thomas Henzinger, zeigt sich ebenso zufrieden mit der Einigung: „Wir werden den erfolgreichen Weg der letzten Jahre weiterführen und haben große Pläne für die Zukunft. Mit der Finanzierung bis 2036 werden das weitere Wachstum des IST Austria und sein nachhaltiger Aufstieg in die Spitzengruppe der weltweiten Forschungsinstitutionen ermöglicht. Ich bin der Politik für diesen mutigen und weitsichtigen Schritt sehr dankbar."

Für Bundesminister Blümel ist das IST Austria der beste Beweis, dass österreichische Forschungseinrichtungen mit den Besten der Welt mithalten können: "Eine zukunftsorientierte und richtungsweisende Forschung ist ein Garant für Innovationen. Sie steigert die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Österreich und damit die wirtschaftliche Dynamik. Daher investieren wir bis 2036 insgesamt 2,46 Milliarden Euro in das sehr erfolgreiche IST-Austria und übernehmen somit als Bund 75 Prozent der Kosten, um das österreichische Vorzeigeinstitut auf eine finanziell solide Basis zu stellen."

Der Vorsitzende des Kuratoriums des IST Austria, Claus J. Raidl, der zu den Wegbegleitern der ersten Stunde des Instituts gehört, zeigt sich stolz auf die bereits erbrachten Forschungsleistungen am Institut: „Als Forschungsinstitut zieht das IST Austria die besten Wissenschaftler/innen der Welt an. Sie sind es, die die Innovationen für die Zukunft vorantreiben. Umso wichtiger ist es, das IST Austria für die nächsten Jahre finanziell abzusichern."

Kontakt

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Mathias Klein, BA
Pressesprecher
T 01 53120-5025
Mathias.Klein@bmbwf.gv.at