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Rekordbudget an den Universitäten: Leistungsvereinbarungen 2022-24 So viel Geld wie noch nie für Universitäten. Leistungsvereinbarungen stellen für die kommenden Jahre 12,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Größten Budgetzuwachs bekommen MedUnis

Wien (OTS) - „Die Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2022 bis 2024 sind ein starkes Bekenntnis zum Hochschulstandort Österreich. Mit 12,3 Milliarden Euro stehen den österreichischen Universitäten damit mehr Geld als je zuvor zur Verfügung. Wir haben bereits zum dritten Mal in Folge das Budget für unsere Hochschulen deutlich erhöhen können. Im Vergleich zu den letzten Leistungsvereinbarungen stehen für die kommenden drei Jahre 12,5 Prozent - also 1,3 Milliarden Euro – mehr bereit“, zeigt sich Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsminister zufrieden mit dem Ergebnis der Leistungsvereinbarungen 2022-24. Insgesamt hat sich das Universitätsbudget in den letzten Jahren deutlich erhöht: von 2013 bis 2024 haben wir hierbei einen Zuwachs von 2,8 Milliarden Euro erfahren. Das ist eine Steigerung von 34,4 Prozent. Durch die Leistungsvereinbarungen 2022-24 bekommen alle Universitäten mehr Budget. Die Budgetsteigerungen liegen jeweils bei bis zu +17 Prozent.

Medizinische Universitäten haben größten Budgetzuwachs

Die Medizinische Universität Wien, Graz und Innsbruck haben in der Gesamtbetrachtung von 2013 bis 2024 mit einem Zuwachs von mehr als einem Drittel (+33,7 Prozent) die höchste Budgetsteigerung erhalten. „Für die Ausbildung der zukünftigen Ärztinnen und Ärzte haben wir wieder mehr Geld in die Hand genommen. Die medizinischen Universitäten haben einen besonderen Stellenwert, auch als Basis für die zukünftige Gesundheitsversorgung in Österreich. Mit einem nachhaltigen Budgetzuwachs von über einem Drittel wurde hier ein klares Zeichen gesetzt“, so Bundesminister Polaschek weiter. Seit 2013 kann die Medizinische Universität Innsbruck ein Plus von 44,3 Prozent und die Medizinische Universität Wien ein Plus von 40,3 Prozent verzeichnen. Auch im Rahmen der Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2022 bis 2024 fällt das Plus für die drei Medizinischen Universitäten mit einer Steigerung von 14 Prozent am größten aus. Spitzenreiterin der Medizinischen Universitäten ist die medizinische Universität Graz mit +16,9 Prozent gefolgt von der Medizinischen Universität Innsbruck mit +15,6 Prozent. Die Medizinische Universität Wien erhält ein Plus von 12,6 Prozent.

Kapazitätsorientierte, studienbezogene Universitätsfinanzierung zeigt Wirkung: Zahl der prüfungsaktiven Studierenden steigt

Die Leistungsvereinbarungen setzen Zielvorgaben zur Qualitätsverbesserung. Zielvorgaben sind die Steigerung der Prüfungsaktivität, die Verbesserung und – technisch gesprochen – damit Senkung der Betreuungsrelationen durch zusätzliches Personal und der Ausbau von Forschungsschwerpunkten. Bereits durch die Leistungsvereinbarungen und die Anwendung der kapazitätsorientierten, studienbezogenen Universitätsfinanzierung konnte die Zahl der prüfungsaktiven Studierenden erhöht werden. So wurde das Ziel die Prüfungsaktivität um 3,2 Prozent von 178.767 Studien auf insgesamt 185.164 zu steigern erreicht. „Wir sehen: die kapazitätsorientierte, studienbezogene Universitätsfinanzierung zeigt Wirkung. Wir konnten damit trotz Corona die Prüfungsaktivität deutlich erhöhen. Das gemeinsame Ziel für die Leistungsvereinbarungen 2022-24 ist es jetzt dieses hohe Niveau von 183.000 bis 185.000 prüfungsaktiv betriebene Studien weiter zu halten“, so Bundesminister Polaschek. Ein zusätzliches Ziel ist die spürbare Verbesserung der Qualität in Studium, Lehre und Forschung. Hier soll das Betreuungsverhältnis weiter verbessert werden. Die neuen Leistungsvereinbarungen erhalten zudem ein Verschlechterungsverbot. Es ist somit vereinbart, dass das bereits hohe Niveau der Betreuung an den Universitäten gehalten werden muss.

Ausbau wissenschaftliches Personal, Stärkung der Forschung, Fokus Digitalisierung

Die aktuellen Leistungsvereinbarungen sehen die Einrichtung von rund 60 zusätzlichen Professuren und äquivalente Stellen vor. Rund die Hälfte davon ist für die drei Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck sowie die medizinische Fakultät der Universität Linz vorgesehen. Mit den restlichen Professuren soll vor allem der MINT-Bereich weiter gestärkt und die Betreuungsrelationen verbessert werden.

Auch das Fundament der Forschung wird mit diesem Rekordbudget weiter gefördert. Unterstützt werden unter anderem die Beteiligungschancen am neuen Forschungsprogramm Horizon Europe oder die Teilnahme an der Exzellenzinitiative „exzellent austria“.  Zudem werden neue nationale Kooperationen 2022 bis 2024 geschaffen: das neue Cori-Institut für Molekulare und computerbasierte Metabolismusforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), das neue Ignaz-Semmelweis-Institut (ISI) als zentrale Ansprechstelle in den Bereichen Epidemiologie, Infektiologie und Public Health und das Austrian Center of Transformation (ACT).

Es wird zusätzlich ein Fokus auf Digitalisierung gelegt. Ein Schwerpunkt wird der Ausbau und die Weiterentwicklung der digitalen Lehr- und Lernformen aufgrund der Erfahrungen durch die pandemiebedingte Umstellung auf Distance Learning sein. Durch einen zusätzlichen Schwerpunkt auf open Science sollen Forschungsprozesse und wissenschaftliche Erkenntnisse weiter geöffnet werden. „Durch die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung einen weiteren Schub erfahren. Unser Ziel muss es sein aus der notwendigen Umstellung auf Distance Learning zu lernen und die digitalen Möglichkeiten des digitalen Lernens optimal zu nutzen“, so Polaschek.

„Wir haben mit diesen Leistungsvereinbarungen eine starke Basis für unsere österreichischen Universitäten, die Weiterentwicklung der Lehre, bessere Betreuungsverhältnisse und die Förderung der Forschung in den kommenden drei Jahren. Trotz der Corona-Pandemie und all ihren Folgekosten konnte das Budget für die Universitäten, allen voran für die medizinischen Universitäten, deutlich erhöht werden. Das ist ein wichtiger Schritt für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Österreich und seine exzellenten Universitäten“, so Bundesminister Martin Polaschek abschließend.

Kontakt

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Andreas Jilly
Pressesprecher
T 01 53120-5025
andreas.jilly@bmbwf.gv.at