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BMBWF vergibt „Ars docendi“ Staatspreis für innovative Lehrkonzepte an Österreichs Hochschulen

Weiterentwicklung der Lehre an Hochschulen ist von zentraler Bedeutung

Am Montagabend sind insgesamt zwölf Lehrende an Österreichs Hochschulen in fünf Kategorien mit dem "Ars docendi"-Staatspreis ausgezeichnet worden. Mit dem mit je 7.000 Euro dotierten Preis würdigt das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung exzellente Lehre an Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen.

"Die Lehrtätigkeit an unseren Hochschulen findet auf einem hohen Niveau statt und ist ein wesentliches Kriterium für die Aus- und Weiterbildung unserer Studierenden. Daher ist es wichtig, hervorragende Leistungen engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu würdigen und gleichzeitig alle Lehrenden zu ermutigen, die Qualität des Unterrichts weiter voranzutreiben“, so Wissenschaftsministerin Iris Rauskala im Rahmen der Preisverleihung.

Der Preis ist eine Anerkennung für innovative Lehrkonzepte an Hochschulen, gleichzeitig soll er aber auch als Signal für die ständige und vor allem notwendige Weiterentwicklung von Lehre dienen. Dies sei, so Rauskala, ein Aspekt, der gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung, neuer Technologien und Anforderungen aus den primären Abnehmerbereichen wie Wirtschaft und Industrie für Studierende, aber vor allem Lehrende immer wichtiger werde.

Die Nominierungen erfolgten durch Studierendenvertreter/innen, Rektor/innen oder Kollegiumsleitungen. Eine international besetzte Fachjury erstellte dann aus 131 Einreichungen von insgesamt 44 Hochschulen eine Shortlist, aus denen die diesjährigen Preisträger/innen hervorgegangen sind. Der "Ars docendi" wurde heuer zum siebten Mal vergeben und ist bundesweit die einzige Auszeichnung für herausragende Lehrleistungen an allen Universitäten und Fachhochschulen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2019 sind:

Kategorie „Lernergebnisorientierte Prüfungskultur und deren Verankerung in der Lehrveranstaltung“
Universität Wien:
Mag. Dr. Armin Berger, MA und Mag. Dr. Helen Heaney, BA

Kategorie „Digitale Transformation in der Lehre“
Pädagogische Hochschule Wien:
Dipl.-Päd. Dipl.-Oec. Christian Rudloff, MA MBA BEd und PH-Prof. Mag. Stephan Wieser

Kategorie „Kooperative Lehr- und Arbeitsformen“
Fachhochschule St. Pölten:
FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Alois Frotschnig
FH-Prof. Dipl.-Ing. Kerstin Blumenstein, BSc
Mag. Wolfgang Gruber
Teresa Sposato, Bakk. MA
Mag. Christina Tanzer, MLS

Kategorie „Forschungsbezogene bzw. kunstgeleitete Lehre“
Universität Innsbruck:
Univ.-Ass. Dr. Habil. Claudia Paganini

Kategorie „Qualitätsverbesserung von Lehre und Studierbarkeit“
Fachhochschule Wiener Neustadt:
Mag. Dr. Karin Wegenstein und Dr. Karin Dobernig

Kontakt:

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Mag.a Annette Weber
Pressesprecherin
T +43 1 53120-5025
annette.weber@bmbwf.gv.at