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Internationale Verträge und Vereinbarungen

Internationale Kooperationsprogramme in der Forschung werden häufig auf Basis bilateraler Staatsverträge oder Vereinbarungen (Memoranda of Understanding) mit Wissenschaftsressorts anderer Länder durchgeführt. Diese Programme der sogenannten „wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit“, kurz WTZ, werden zur Stimulierung grenzüberschreitender Forschungsvorhaben mit für Österreich relevanten Partnerländern durchgeführt, um neue, nachhaltige internationale Partnerschaften zu ermöglichen und damit die Internationalität der österreichischen Forschung zu steigern. Insbesondere Forschende in frühen Karrierestufen erhalten dadurch die Möglichkeit internationale Projekterfahrungen zu sammeln und weltweit Kontakte und Netzwerke aufzubauen.

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) führt aktuell mit 23 Ländern regelmäßige Ausschreibungen für bilaterale Forschungsprojekte durch: Ägypten, Argentinien, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, China, Frankreich, Indien, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Russische Föderation, Serbien, Slowakei, Slowenien, Südafrika, Südkorea, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn und Vietnam; neue Vereinbarungen mit Äthiopien und Brasilien werden aktuell vorbereitet.

Pro Jahr werden rund 300 bilaterale und multilaterale Kooperationsprojekte im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit unterstützt.

Stand ursprünglich die bilaterale Kooperation im Vordergrund, werden die WTZ-Mittel heute auch mit anderen EU-Mitgliedsstaaten koordiniert zur Finanzierung multilateraler Forschungsprojekte eingesetzt, etwa zur Umsetzung makroregionaler EU-Strategien, wie der EU-Strategie für den Donauraum.

Über aktuelle Projektausschreibungen im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit informiert die OeAD GmbH unter Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit (WTZ)

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