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Forschungsinitiativen im Bereich Nachhaltigkeit

Mit Aktivitäten zur Umsetzung der FTI-Strategie trägt das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) zu Zielen der Agenda 2030 bei. Im Rahmen von Hochschul- und Forschungskooperationen steht auch die Klima-, Ressourcen- und Nachhaltigkeitsforschung im Mittelpunkt. Deshalb werden Projekte und Zusammenschlüsse in diesen Bereichen auch besonders gefördert.

Forschung trägt maßgeblich zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitssziele bei

Denn gerade die Forschung kann zu Lösungen angesichts globaler Herausforderungen, insbesondere den Sustainable Development Goals (SDGs) beitragen, insbesondere wenn es um den Umweltschutz, die nachhaltige Entwicklung und den Umgang mit natürlichen Ressourcen geht.  Beispiele dafür sind die Beteiligung an der  JPI CLIMATE (Joint Programming Initative Climate), die Forschungsinitiative „Internationale Programme Earth System Sciences“ , oder etwa die Förderung des Climate Change Centre Austria.

Gemeinsame Forschungsinitiativen für mehr Nachhaltigkeit

Gemeinsam mehr erreichen – dieser Grundsatz gilt auch für Hochschul-und Forschungskooperationen, insbesondere, wenn es darum geht, geeignete Wege zur Erreichung der  Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu finden.  Deshalb werden Zusammenschlüsse im Bereich Umwelt- und Klimaschutz, Nachhaltigkeit und umsichtiger Umgang mit natürlichen Ressourcen auch besonders gefördert. Dazu zählen etwa:

Earth System Sciences (ESS) ist eine Forschungsinitiative der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), die vom BMBWF als Beitrag Österreichs zu den internationalen Global-Change-Programmen finanziert wird, die den globalen Wandel untersuchen.ESS ist in der Leistungsvereinbarung mit der ÖAW verankert. Das Programm zielt auf ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Geo-, Hydro-, Bio- und Anthroposphäre ab und darauf, was man daraus für Strategien für nachhaltige Entwicklung ableiten kann. In diesem Rahmen sollen risikoreiche und visionäre Projekte gefördert werden, die bisher nicht beachtete Forschungsfelder mit Relevanz für nachhaltige Entwicklung umfassen. Zentrales Anliegen ist die Förderung innovativer Forschung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Natur-und Gesellschaftswissenschaftler/innen und sowie durch die Einbeziehung von Praxispartner/innen. Das Programm ESS unterstützt es auch, sich mit derartig profilierten Projekten an nationalen und internationalen Ausschreibungen und Projektkonsortien zu beteiligen.

Das BMBWF ist Mitglied im Governing Board der JPI CLIMATE, der europäischen Forschungsförderinitiative, die sich dem Thema Klima und nachhaltige Entwicklung widmet und die es sich zur Aufgabe gemacht hat Wissenschaft und Forschung disziplinen- und länderübergreifend zu vernetzen. JPI Climate leistet daher einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Europäischen Forschungsraums im Bereich Klima- und Umweltschutz.

Das BMBWF unterstützt das Klimaforschungsnetzwerk CCCA, einen Zusammenschluss der österreichischen Klimaforschungseinrichtungen und Klimaforschenden, das als gemeinsame Anlaufstelle für Forschung, Politik, Medien und Öffentlichkeit für Fragen zur Klimaforschung dient. Auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind Mitglied des CCA.

Umsetzung der Nachhaltigkeitssziele durch die Hochschulen

Die Umsetzung der SDGs im Hochschulbereich erfolgt auf vielfälltige Weise, wie zB. durch Verankerung von Maßnahmen und Zielen in den Leistungsvereinbarungen der öffentlichen Universitäten, im Gesamtösterreichischen Universitätsentwicklungsplan und einem systemorientierten Forschungsansatz zu den gesellschaftlichen Herausforderung in der FTI-Strategie des Bundes, die für die Zielsetzungen in der Hochschulforschung ebenfalls maßgeblich ist. 

Links:

Kontakt:

Dr.in Karolina Begusch-Pfefferkorn
Abteilung (V/4b)
T +43 53 120-5638
karolina.begusch-pfefferkorn@bmbwf.gv.at
Minoritenplatz 5
1010 Wien