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European Universities: Eben gestartet, schon erfolgreich

Acht österreichische Hochschulen beteiligen sich an sogenannten „European Universities“- Pilotprojekten. Das BMBWF lud ihre Vertreter/innen zu einer Informations- und Vernetzungsveranstaltung ein, um ihre Pläne für diese langfristigen, strategischen Hochschulallianzen zu präsentieren.

Es ist bei einer Hybridveranstaltung gar nicht leicht, alle Vortragenden auf ein Foto zu bekommen. Dazu müssen sich alle tatsächlich Anwesenden passend aufstellen und sich zugleich alle bereits zugeschalten haben, die digital teilnehmen. Deshalb fehlt hier auf dem Bild auch Stefan Fritz-Rankl (FH Vorarlberg). Er war erst kurze Zeit später online.

Fotos zur Veranstaltung finden Sie in der Mediendatenbank

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Vor Ort waren: (v.l.n.r.) Hubert Hasenauer (Universität für Bodenkultur Wien), Elmar Pichl (BMBWF), Thomas Baumgartner (Universität Innsbruck), Hannes Raffaseder (FH St. Pölten), Evelin-Melinda Macho (BMBWF), Gottfried Bacher (BMBWF) Susanne Feiel (Montanuniversität Leoben) und Lukas Hefner (Wirtschaftsuniversität). Anja Hoffmann (Universität Graz), Gunhild Kiesenhofer-Widhalm und Florian Pecenka (Ständige Vertretung Österreichs bei der EU). Foto: Julia Wagner/BMBWF

Mit mehr als hundert Teilnehmer/inne/n war die „Informations- und Vernetzungsveranstaltung zur Initiative European Universities" gut besucht. Auch wenn coronabedingt freilich nicht alle persönlich am 28.9.2020 im Haus der Ingenieure in Wien daran teilnehmen konnten. Weil sie aber ohnedies in Hybridform stattfand, schalteten sich die meisten digital zu. Thomas Baumgartner war dennoch aus Innsbruck angereist. „Mir war es ein Anliegen, die Allianz Aurora hier persönlich vorzustellen, an der die Universität Innsbruck nun beteiligt ist“, erklärte ihr zuständiger Koordinator.

Es kommt aber auch nicht alle Tage vor, dass die Universität Innsbruck - so wie sieben weitere österreichische Hochschulen – Projektbeteiligungen und neue Allianzen präsentieren, die die Europäische Kommission mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro fördert. Dazu können weitere bis zu zwei Millionen Euro für forschungsbezogene Teile der Projekte kommen – wenn sich die Allianzen um diese zusätzlichen Mittel aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm bewerben.

Die Allianz Aurora hat das vor. „Wir werden uns mit unseren Forschungsaktivitäten besonders stark dabei einbringen. Unser Ziel ist, dass Studierende an Aurora-Universitäten das Rüstzeug dafür bekommen, den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten, der durch die globalen Herausforderungen wie die digitale Transformation oder auch den Klimawandel bedingt ist“, betonte Baumgartner. Dafür sei Lehre und Forschung auf Exzellenzniveau notwendig.

Durch Zusammenarbeit Exzellenz schaffen

Die Exzellenz des europäischen Hochschulraums durch strategische, langfristige Kooperation zwischen europäischen Hochschulen zu stärken und so langfristig einen gemeinsamen Europäischen Wissensraum („European Knowledge Area“) zu schaffen. So lautete das Ziel der EU-Kommission und der europäischen Staats- und Regierungschefs, als sie 2017 die European Universities Initiative ins Leben riefen. Damit sollte die Hochschulbildung einerseits, Wissenschaft, Forschung und Innovation andererseits in sich vereint werden. Bis 2024 sollten daher mindestens 20 solcher Europäischer Hochschulen entstehen, die es beispielweise Studierenden ermöglichen, durch eine Kombination von Studien in mehreren EU-Ländern einen Studienabschluss zu erwerben und somit zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulen beitragen.

Universität Graz und BOKU als European-Universities-Pionierinnen in Österreich

Drei Jahre später sieht die Umsetzung der Initiative weitaus ambitionierter aus. 41 Allianzen – mehr als doppelt so viele wie ursprünglich geplant - hat die EACEA, die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles & Kultur, in zwei Ausschreibungsetappen ausgewählt – acht davon mit Beteiligung österreichischer Hochschulen. Darüber hinaus hat die Europäische Kommission ihre Pläne konkretisiert und dazu am 30. September 2020 drei Mitteilungen zum Europäischen Bildungsraum, zum Europäischen Forschungsraum (ERA) und zum „Digital Education Action Plan“ vorgelegt. Der Europäische Bildungsraum soll nun beispielsweise schon bis 2025 entstehen.

Die Universität Graz und die Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien werden dabei sicherlich vorne mitmischen. Sie zählen zu den Pionierinnen, deren European Universities-Projekte bereits beim ersten Call 2019 ausgewählt wurden. Die Universität Graz ist dabei Partnerin der „Argus European University Alliance“. Gemeinsam mit ihren sechs Partneruniversitäten  hat sie sich zum Ziel gemacht, in den Bereichen Forschung, Lehre, Administration und gesellschaftliches Engagement verstärkt zu kooperieren und so zur Exzellenz und Attraktivität der europäischen Hochschulbildung beizutragen. Ihre Schwerpunkte sind dabei eine Stärkung der Forschungszusammenarbeit, die Entwicklung von Studierenden zu engagierten, europäischen Bürgerinnen und Bürgern sowie ein multikulturelles, multilinguales und weltoffenes Europa.

Die BOKU wiederum bringt ihr Knowhow im Bereich Nachhaltigkeit und ihre starke Vernetzung in Südosteuropa in der Allianz „EPICUR“ ein. „Wir wollen Lösungen für den gesamten europäischen Bildungsraum entwickeln, indem wir auf Sprachenvielfalt, auf interdisziplinäre Lehre und die europäische Identität setzen“, erklärte Rektor Hubert Hasenauer bei seiner Präsentation. Dazu soll nicht nur ein gemeinsamer Campus entstehen, sondern etwa auch ein gemeinsames, interdisziplinäres Bachelors-Studium „Liberal Arts and Science“ entwickelt werden.  

Verschiedenartigkeit als gemeinsame Stärke der European Universities

„Verantwortungsbewusst Konsumieren und Produzieren“ lautet das Motto der Montanuniversität Leoben und der von ihr koordinierten Allianz „EURECA-PRO“, unter dem grenzüberschreitend studiert, gelehrt und geforscht werden soll. Als eines der sechs European-Universities-Projekte, die beim zweiten Call ausgewählt wurden, ist ihr somit die Förderung über das Programm Erasmus+ sicher. Darüber hinaus will sich die Montanuniversität nun auch um die zusätzliche Forschungsförderung von Horizon 2020 bewerben, um die sich alle Initiativen bemühen können. Die Zeit dafür ist sehr knapp bemessen. Die Antragsfrist läuft noch bis 10. November 2020. Doch Susanne Feiel, Leiterin des MIRO – des Büros für Internationale Beziehungen und des Resources Innovation Centers - ist zuversichtlich, dass dies gelingen wird.

Als Gründungsmitglied ist die Montanuniversität Leoben seit 2015 ebenfalls aktive Partnerin im „EIT Raw Materials“ eine Knowlegde Innovation Community (KIC), die vom European Institute of Innovation and Technology (EIT) koordiniert wird. „Wir sind erst durch unsere Forschungszusammenarbeit auf die Idee gekommen, dass wir nicht nur mit technischen Universitäten mit ähnlichem Schwerpunkt zusammenarbeiten sollten, sondern auch mit solchen, die ihre Stärken in ganz anderen Bereichen haben, etwa in den Sozialwissenschaften“, erklärte Feiel, weshalb die Montanuniversität nun auch bei den European Universities einen Antrag eingereicht hat.

Regionale Lösungen mit europäischer Perspektive

Die Fachhochschule St. Pölten hat mit ihrer Allianz „E3UDRES2“ den genau umgekehrten Weg eingeschlagen. Sie hat sich ähnliche Hochschulen als Partnerinnen gesucht – also vergleichsweise junge Institutionen mit relativ wenig europäischer Vernetzung, die wie die FH St. Pölten in kleineren bzw. mittelgroßen Städten beheimatet sind. „Regionale Lösungen mit europäischer Perspektive“ lautet die Devise von E3UDRES2. Hannes Raffaseder, der die Zusammenarbeit für die FH St. Pölten koordiniert, spricht lieber von „Small is beautiful“ und davon, dass man als kleiner Player leichter Neues ausprobieren könne.

Als European University international sichtbarer werden

Das Management Center Innsbruck wiederrum möchte mit seiner Beteiligung an „UlyssEUS“ Teil einer renommierten, internationalen Marke werden. „Das hilft uns insgesamt international sichtbarer zu werden“, erklärte der Projektverantwortliche Siegfried Walch bei seiner Präsentation. Dafür bringe das MCI seine starke Vernetzung zum Land Tirol, der Stadt Innsbruck und den Sozialpartnern ein. An der UlyssEUS wirken nicht nur seine sieben Partnerhochschulen mit, sondern auch 95 assoziierte Partnerorganisationen, darunter auch nationale und regionale Regierungen.
Die Wirtschaftsuniversität (WU) Wien hat sich entschieden, sich bei „ENGAGE.EU“ zu beteiligen, um ihre Erfahrung im „Engaged Learning“ einzubringen. „Wir wollen neue Formen des Lernens entwickeln und dazu Startups an die Hochschule holen. Unsere Allianz soll eine Plattform für neue Ideen und ein Inkubator für gesellschaftlichen Wandel sein“, betonte Lukas Hefner vom International Office der WU.

Als European University kommt man leichter durch die COVID-Krise

Die Fachhochschule Vorarlberg wolle mit ihrer Beteiligung an der European University „RUN-EU“ einen Kontrapunkt zu ihren bisherigen Aktivitäten setzen. „Wir sind im Bodenseeraum durch die Internationale Bodenseehochschule seit vielen Jahren gut vernetzt. Jetzt wollen wir uns mit Hochschulen verbünden, die in ihren jeweiligen Regionen stark vernetzt sind und auch außerhalb der großen Metropolregionen liegen“, führte Geschäftsführer Stefan Fritz-Rankl bei seiner Präsentation aus. Die Initiative dafür sei von Portugal ausgegangen. Das Instituto Politécnico de Leiria, das RUN-EU koordiniert, sei an die FH Vorarlberg herangetreten, die Entscheidung, daran teilzunehmen, sei daraufhin sehr kurzfristig erfolgt. Bereut habe Geschäftsführer Fritz-Rankl diesen Schritt nicht. „Für uns hat sich allein die Bewerbung schon ausgezahlt. Dadurch waren die Kommunikationswege zu unseren Partnerhochschulen kurz. So konnten wir uns rasch über unsere Erfahrungen im Umgang mit Corona austauschen“, betonte er.

Fritz-Rankl ist mit dieser Ansicht nicht alleine. Das belegt eine Umfrage der Europäischen Kommission vom Mai dieses Jahres, an der sich Vertreterinnen und Vertreter aller 17 damals bestehenden European-Universities-Allianzen beteiligten. 60 Prozent der Befragten dabei gaben an, dass ihre Teilnahme für die Bewältigung der Herausforderungen der aktuellen COVID-19-Krise hilfreich sei. Fast 80 Prozent erklärten, „Good Practices“ ausgetauscht und Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen von COVID-19 gesetzt zu haben – darunter beispielsweise welche, die digitales Lehren und virtuelle Mobilität betreffen.

BMBWF unterstützt Hochschulen, die sich an European Universities beteiligen

Noch steht nicht fest, wie die European Universities- Allianzen nach ihrer dreijährigen Projektlaufzeit konkret weiterfinanziert und institutionalisiert werden. Das hängt von ihrer positiven Evaluierung ab und davon wie viel Geld über die künftigen Programme Erasmus+ und Horizon Europe zur Verfügung stehen wird. Dazu muss zuerst das EU-Budget für die Jahre 2021 bis 2027 endgültig beschlossen und seine Zuteilung in den einzelnen Arbeitsprogrammen verankert werden.

Geld ist das eine, die rechtlichen Freiräume, damit Hochschulen solche Allianzen tatsächlich umsetzen können das andere“, betonte Elmar Pichl, der Leiter der Hochschulsektion, in seinen Abschlussworten auf der Informations- und Vernetzungsveranstaltung. Nicht minder wichtig sei es, Awareness für die European Universities und für ihre Bedeutung für Wissenschaft, Innovation und Forschung in Österreich und in der EU zu schaffen. Pichl: „Das tun wir mit einer Veranstaltung wie dieser.“

Übersicht über die acht European-Universities-Allianzen mit österreichischer Beteiligung:

I.    Ausgewählte Projekte des ersten Calls

1.    ARQUS – Universität Graz
Projektwebseite: https://www.arqus-alliance.eu/
Kurzbeschreibung:
Die Arqus European University Alliance  hat das Ziel, in den Bereichen Forschung, Lehre, Administration und gesellschaftliches Engagement verstärkt zu kooperieren und so zur Exzellenz und Attraktivität der europäischen Hochschulbildung beizutragen. Arqus wird als gemeinsames Labor des Experimentierens mit innovativen Maßnahmen dienen, zugunsten eines tiefen institutionellen Lernens innerhalb der Allianz, einer tiefgehenden Integration im Hochschulbereich und interuniversitärer Zusammenarbeit sowie zur Verbesserung der nationalen und europäischen Hochschulpolitik. Mit dem Bestreben nach exzellenter Forschung, die zu einer nachhaltigen Transformation der Gesellschaft beitragen soll, wird die Allianz die Themen Digitalisierung/KI und Klimawandel/Green Deal für eine gemeinsame Forschungsagenda der europäischen Partner/innen vorantreiben.
Beteiligte Universitäten:
Universität Graz (Österreich), Universität Bergen (Norwegen), Universität Granada (Spanien), Universität Leipzig (Deutschland), Universität Lyon (Frankreich), Universität Padua (Italien) und Universität Vilnius (Litauen)

Download: „Arqus – European University Alliance“ – Präsentation von Anja Hoffmann, Universität Graz (PDF, 1 MB)

2.    EPICUR - Universität für Bodenkultur Wien
Projektwebseite: https://epicur.education/
Kurzbeschreibung:
Der Schwerpunkt des Projekts „EPICUR - – European Partnership for an Innovative Campus Unifying Regions“ liegt auf dem Ausbau der physischen, der virtuellen und einer daraus kombinierbaren Mobilität für Studierende und der digitalen Transformation der Lehrformen. Die EPICUR-Allianz wird mehrsprachig sein und ein starkes interkulturelles Bewusstsein haben. Durch die Lehr- und Lernmethoden im „Liberal Arts and Sciences“ Studium sollen Studierende und Lehrende aller acht Universitäten voneinander und miteinander lernen (Co-Teaching & Co-Learning). In naher Zukunft sollen neben den EPICUR-Universitäten auch deren Regionen von den vorhandenen Netzwerken profitieren. Die BOKU liefert hierfür wesentliche Inputs seitens des CASEE Netzwerks (ICA Regional Network for Central and South Eastern Europe). Die Universität für Bodenkultur deckt im Konsortium den Bereich Nachhaltigkeit ab.“
Beteiligte Universitäten bzw. Hochschulen:
Universität für Bodenkultur Wien (Österreich), Universität Strasbourg (Frankreich), Adam-Mickiewicz-Universität Poznań (Polen), Universität Amsterdam (Niederlande), Aristoteles-Universität Thessaloniki (Griechenland), Universität Freiburg (Deutschland), Universität Haute-Alsace (Frankreich), Karlsruher Institut für Technologie (Deutschland)

Download: „European Partnership for an innovative Campus unifying Regions“, Präsentation von Hubert Hasenauer, Universität für Bodenkultur (PDF, 1 MB)

II.    Ausgewählte Projekte des zweiten Calls

3.    Montanuniversität Leoben – EURECA-PRO
Projektwebseite: https://www.eurecapro.eu/
Kurzbeschreibung:
Die EURECA-PRO-Allianz zeigt effektiv und effizient den Weg zu einem integrativeren, grenzenlosen europäischen Bildungssystem, das die angestrebte akademische Freiheit, freie Mobilität, zivilgesellschaftliches Engagement, gleichberechtigte Teilhabe und transparente Governance ebenso ermöglicht wie die Entwicklung gemeinsamer grundlegender Philosophien, gemeinsame Werte und lösungsorientierte Ansätze hinsichtlich des sozialen Zusammenhalts, verantwortungsbewusster Staatsbürgerschaft und Menschlichkeit sowie die Gestaltung verantwortungsvoller materieller Systeme. Die insgesamt sieben Partnerhochschulen haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um es Studierenden und Personal zu ermöglichen, zum Thema „Verantwortungsbewusst Konsumieren und Produzieren“ zu forschen, zu lehren und zu studieren. Langfristiges Ziel ist es, bis 2040 einen virtuellen und integrierten Europäischen Campus zu bilden.
Weitere Informationen
Beteiligte Universitäten bzw. Hochschulen:
Montanuniversität Leoben (Österreich), TU Bergakademie Freiberg (Deutschland), Technische Universität Kreta (Griechenland), Universität León (Spanien), Schlesische Technische Universität (Polen), Universität Petrosani (Rumänien) und Hochschule Mittweida (Deutschland).

Download: „European University Alliance on Responsible Consumption and Production – EURECA-PRO – Präsentation von Susanne Feiel, Montanuniversität Leoben (PDF, 959 KB)

4.    Fachhochschule St. Pölten - E3UDRES2
Projektwebseite: https://eudres.eu/
Kurzbeschreibung:
Die FH St. Pölten wird als Koordinatorin des Projektes E3UDRES2 unter dem Motto „Regionale Lösungen mit europäischer Perspektive“ ab Herbst 2020 den Forschungs- und Wissenstransfer zwischen diesen Hochschulen und Ländern noch weiter intensivieren, neue Konzepte für das Lernen und Lehren entwickeln und testen, sowie Mobilität von Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fördern.
Ziel der Allianz ist es, innovative Kooperationsprojekte in Forschung, Lehre, Wissenstransformation und Innovation in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft und unter Einbindung der Gesellschaft zu entwickeln und umzusetzen.
Beteiligte Universitäten bzw. Hochschulen:
Fachhochschule St. Pölten (Österreich), Instituto Politécnico de Setúbal (Portugal), Polytechnical University Timisoara (Rumänien), Szent István University Gödöllö (Ungarn), UC Limburg (Belgien), Vidzeme University of Applied Sciences (Lettland)

Download: „E³UDRES² - Engaged and Entrepreneurial European University as Driver for European Smart and Sustainable Regions“ – Präsentation von Hannes Raffaseder, Fachhochschule St. Pölten (PDF, 570 KB)

5.    Fachhochschule Management Center Innsbruck – UlyssEUS
Projektwebseite: https://www.mci.edu/de/medien/news/2915-mci-wird-teil-der-europaeischen-universitaet-ulysseus
Kurzbeschreibung:
Die Allianz UllyssEUS verfolgt das Ziel, einen europaweit vernetzten Universitätscampus zu schaffen, in dem Studierende verschiedenster Nationen voneinander lernen können. Dieses „UlyssEUs Innovation Ecosystem“ wird durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet sein:
-    Integrative, demokratische und alle beteiligten Hochschulen umfassende Governance
-    Gemeinsame Gestaltung von Studienprogrammen sowie Forschungs- und Innovationsprojekten
-    Beitrag zur Lösung lokaler, regionaler, europäischer und globaler Herausforderungen
-    Stärkung von offenen, zugänglichen Bildungsangeboten sowie offener wissenschaftlicher Erkenntnisse
-    Mehrsprachigkeit und kultureller Vielfalt sowie
-    Stärkung der Mobilität zwischen den Hochschulen
Beteiligte Universitäten bzw. Hochschulen:
MCI Management Center Innsbruck (Österreich), Universidad de Sevilla (Spanien), Universita Degli Study di Genova (Italien), Université Côte d’Azur (Frankreich), Technical University of Kosice (Slowakei), Haaga-Helia University of Applied Sciences (Finnland)

Download: „UllyssEUS“ – Präsentation von Siegfried Walch, Fachhochschule Management Center Innsbruck (MCI) (PDF, 3 MB)

6.    RUN-EU -  Fachhochschule Vorarlberg
Projektwebseite: https://run-eu.eu/
Kurzbeschreibung:
FH Vorarlberg hat gemeinsam mit ihren sieben Partnerhochschulen das Regional University Network „RUN-EU“ gegründet. Mit ihnen etabliert sie im Rahmen der „European University“- Initiative eine neue Form der Mobilität von Lehrenden und Studierenden, vernetzt die Weiterbildungsaktivitäten und stärkt die Forschung. Die drei wichtigsten Ziele der Allianz sind die Sicherung eines nachhaltigen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Fortschritts in der Region, die Bereitstellung und Vermittlung von Zukunftskompetenzen für Studierenden und regionale Interessensvertreterinnen und –vertreter, um technologische und gesellschaftliche Veränderungen zu meistern, sowie die Wahrnehmung einer Vorreiterrolle bei der Schaffung eines multinationalen interregionalen Bündnisses, einer „europäischen Zone für eine interregionale Entwicklung“.
Beteiligte Universitäten bzw. Hochschulen:
Fachhochschule Vorarlberg (Österreich), Instituto Politécnico de Leiria (Portugal), Athlone Institute of Technology (Irland), Hame University of Applied Sciences (Finnland), Polytechnic of Cavado and Ave (Portugal), Limerick Institute of Technology (Irland), NHL Stenden University of Applied Sciences (Niederlande), Szécheny István University (Ungarn)

Download: “RUN-EU” – Präsentation von Stefan Fritz-Rankl, Fachhochschule Vorarlberg (PDF, 907 KB)

7.    Aurora European University Alliance - Universität Innsbruck
Projektwebseite: https://alliance.aurora-network.global/
Kurzbeschreibung:
Die Universität Innsbruck ist Partnerin der „Aurora Allianz“, die von der VU Vrije Universiteit Amsterdam aus den Niederlanden koordiniert wird und sich aus insgesamt neun Universitäten zusammensetzt. Entlang der Schwerpunktsetzung „Matching Academic Excellence with Societal Impact“ ist das Ziel der Allianz, Studierende mit jenem Wissen und jenen Kompetenzen auszustatten, die sie befähigen, zu aktiven Gestalterinnen und Gestaltern des gesellschaftlichen Wandels zu werden. Dabei sollen ihnen Internationalisierungsperspektiven eröffnet und Nachhaltigkeit als Grundprinzip universitärer Entwicklung nähergebracht werden. Die Universität Innsbruck zählt dabei zu den aktivsten Allianzuniversitäten und ist unter anderem für Nachhaltigkeit, Mobility & Recognition und Research Collaboration verantwortlich.
Weitere Informationen
Beteiligte Universitäten bzw. Hochschulen:
Universität Innsbruck (Österreich), VU Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande), University of Iceland (Island), University of East Anglia (Vereinigtes Königreich), University Rovira I Virgili (Spanien), Universität Duisburg-Essen (Deutschland), Università degli Studi di Napoli Federico II (Italien), Palacký University Olomouc (Tschechien), Copenhagen Business School (Dänemark)

Download: „Aurora European University Alliance“ – Präsentation von Thomas Baumgartner (PDF, 2 MB)

8.    ENGAGE.EU - Wirtschaftsuniversität Wien
Projektwebseite:  https://engageuniversity.eu/
Kurzbeschreibung:
Die Wirtschaftsuniversität Wien (WU) ist Partnerin der Allianz „ENGAGE.EU – The European University Engaged in Societal Change“, in der alle sieben teilnehmenden Universitäten ihre Stärken für Lehrangebote, Forschung und Third Mission bündeln. ENGAGE.EU dient als Vorbild für interdisziplinäre Bildung und Forschung, als eine Plattform für Ideen sowie ein Inkubator für gesellschaftlichen Wandel. Gemeinsam mit der deutschen koordinierenden Universität Mannheim und den Partnerinstitutionen werden Synergien und Know-how gebündelt und erstklassige (Aus-)Bildung und relevante Forschung angeboten.
Weitere Informationen
Beteiligte Universitäten bzw. Hochschulen:
Wirtschaftsuniversität Wien (Österreich), Universität Mannheim (Deutschland), LUISS University (Italien), NHH Norwegian School of Economics (Norwegen), Tilburg University (Niederlande), University of National and World Economy (Bulgarien), Université Toulouse 1 Capitole (Frankreich)

Download: „ENGAGE.EU European University“ – Präsentation von Lukas Hefner, Wirtschaftsuniversität Wien (PDF, 833 KB)


Links zu Informationen der Europäischen Kommission

Informationen der Europäischen Kommission zu den Mitteilungen vom 30. September 2020

Links zu den beteiligten österreichischen Hochschulen

Allgemeine Präsentationen zur European Universities-Initiative und den allgemeinen Entwicklungen zur Hochschul- und Forschungspolitik auf EU-Ebene

Alle Präsentationen sind aktuell nicht in barrierefreier Form verfügbar.