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Ob an der Schule oder an der Hochschule – die überwältigende Mehrheit ist geimpft

Gute Nachrichten vor Weihnachten: Mehr als die Hälfte aller Schüler/innen, 85 Prozent der Lehrer/innen an Schulen und 86 Prozent der Studierenden sind mittlerweile geimpft. Damit ist ihre jeweilige Impfquote innerhalb von wenigen Monaten stark gestiegen.

Noch ist unklar, welche Auswirkungen die neue Virus-Variante Omikron in Österreich haben wird. Fest steht nur, dass die Corona-Schutzimpfung das derzeit wirksamste Mittel ist, um vor schweren Krankheitsverläufen zu schützen und auch das Risiko einer Ansteckung zu minimieren.

Umso erfreulicher sind die aktuellen Impfraten, die die Statistik Austria im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) von den Schülerinnen und Schülern ab zwölf Jahren, ihren Lehrerinnen und Lehrern sowie den Studierenden an den Universitäten und Hochschulen erhoben hat. Dabei zeigt sich: Mit Ende November (30.11.2021) waren bereits mehr als die Hälfte (55 Prozent) der rund 605.000 Schülerinnen und Schüler des Schuljahres 2021/22 ab einem Alter von zwölf Jahren geimpft. Bei ihren Lehrerinnen und Lehrern lag der Anteil bei mehr als 85 Prozent und bei den Studierenden an den österreichischen Universitäten und Hochschulen sogar bei 86 Prozent. Damit ist die Impfquote bei allen drei Personengruppe innerhalb von wenigen Monaten stark angestiegen. Sie lag Ende September bei den Schülerinnen und Schülern ab zwölf Jahren bei 43 Prozent, als bei ihnen erstmals die Impfquote erhoben wurde. Bei den Lehrerinnen und Lehrern sowie bei den Studierenden war das bereits ein Monat früher der Fall, Ende August. Damals betrug ihre Impfrate 82 Prozent bzw. 79 Prozent.

Weiterhin regionale Unterschiede bei allen drei Personengruppen

Bei allen drei Personengruppen sind weiterhin signifikante regionale Unterschiede zu beobachten. Die Impfquoten von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Studierende fallen in Ostösterreich – in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland – höher aus als im Westen. So sind Ende November bereits fast zwei Drittel (65 Prozent) aller Schülerinnen und Schüler mit Hauptwohnsitz im Burgenland geimpft, gefolgt von Niederösterreich (61 Prozent) und Wien (59 Prozent). Ähnlich fällt das Bild bei den Studierenden aus, wobei hier die Bundesländer Niederösterreich und Wien mit je 87 Prozent die höchsten Impfquoten aufweisen. Bei den Lehrerinnen und Lehrern sind es vor allem jene aus dem Burgenland (knapp 91 Prozent), Wien (88 Prozent) und der Steiermark (86 Prozent), die beim Impfen die Nase vorne haben. Dagegen liegen die Impfquoten in den Bundesländern Salzburg, Kärnten und Oberösterreich bei allen drei Personengruppen unter dem jeweiligen Österreichschnitt.

Je höher der Ausbildungsgrad bzw. die Schulstufe, desto höher die Impfquote

Und noch eine Gemeinsamkeit in allen drei Personengruppen fällt auf – der Zusammenhang der Impfquote mit dem jeweiligen Ausbildungsgrad. Sowohl bei den Schülerinnen und Schülern, als auch bei den Lehrerinnen und Lehrern ist die Impfquote derjenigen, die sich in der Sekundarstufe II befinden, also der AHS oder der BHS, signifikant höher als in der Sekundarstufe I.

In Zahlen drückt sich das folgendermaßen aus:

  • Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sind zu 64 Prozent, also zu fast zwei Drittel geimpft, wobei Schülerinnen und Schüler an der AHS-Oberstufe mit 72 Prozent die größte Impfbereitschaft aufweisen. Die Impfquote von Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I liegt dagegen deutlich darunter, bei insgesamt 37 Prozent, wobei diejenigen, die in die AHS-Unterstufe gehen, deutlich häufiger geimpft sind (49 Prozent) als ihre Alterskameradinnen und -kameraden an den Mittelschulen (30 Prozent).
  • Ähnlich sieht es bei den Lehrerinnen und Lehrern aus, die zu mehr als 90 Prozent geimpft sind, wenn sie in einer AHS im Klassenzimmer stehen. Dagegen fallen die Impfquoten weitaus geringer aus, wenn sie an einer Mittelschule (knapp 85 Prozent) oder an einer Volksschule (knapp 82 Prozent) unterrichten.
  • Auch bei den Studierenden liegt die aktuelle Impfrate bei Doktoratsstudierenden mit mittlerweile 89 Prozent am höchsten, während sie bei den Bachelorstudierenden 86 Prozent beträgt. Absolute Spitzenreiter/innen sind aber weiterhin die Medizinstudierenden, deren Impfquote Ende November bei 92 Prozent liegt.

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