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Die neue TU für Digitalisierung und digitale Transformation entsteht in Linz

Wissenschaftsminister Martin Polaschek und Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer präsentieren neue Details zur geplanten neuen Technischen Universität für Digitalisierung und digitale Transformation in Oberösterreich. Basis ist der nun vorliegende Bericht der dafür eingesetzten wissenschaftlichen Konzeptgruppe unter dem Vorsitz des ausgewiesenen IT-Experten und ehemaligen Google-Managers Gerhard Eschelbeck.

  • Eine technische Universität, die alle Aspekte der Digitalisierung und der digitalen Transformation abdeckt und an der – in der Arbeitssprache Englisch - interdisziplinär gelehrt und geforscht wird;
  • Eine technische Universität, an der alle Bachelorstudierende in den ersten drei Semestern die (technischen) Grundlagen der Digitalisierung erlernen, sich dann aber doch in den angebotenen Studienrichtungen in den Bereichen digitaler Kreativität, Digital Entrepreneurship, digitale Systeme und Digital Engeneering – entsprechend spezialisieren können;
  • Eine technische Universität, an der vom ersten Tag des Studiums nicht nur Theorie, sondern vom ersten Augenblick an auch Praxis auf dem Stundenplan steht;
  • Eine technische Universität, die sich als zentrale Drehscheibe (Hub) für den Austausch mit der Wirtschaft, der Industrie und der Bevölkerung auszeichnet, zu der die Gründung von Start-Ups ebenso zu ihrer DNA gehört wie die breite Kommunikation über ihre Forschung und ihre übrigen Aktivitäten als „Pop-Up Universität“ durch die Veranstaltung von Festivals und „Get-Inspired“-Events, um insbesondere der Wissenschaftsskepsis zu begegnen.

Das sind nur einige der Details über die neue geplante Technische Universität für Digitalisierung und digitale Transformation in Oberösterreich, die Wissenschaftsminister Martin Polaschek gemeinsam mit dem oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer und dem renommierten IT-Experten Gerhard Eschelbeck Medienvertreterinnen und Medienvertreterinnen präsentiert haben.

Bericht der Konzeptgruppe umfasst zehn wichtige Grundsätze für die neue TU

Grundlage dafür ist der nun vorliegende 71-seitige Bericht jener wissenschaftlichen Konzeptgruppe, die unter dem Vorsitz Eschelbecks und im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) seit Mai 2021 ein Konzept für Lehre, Forschung und Wissenstransfer sowie organisatorischen Rahmenbedingungen TU erstellt hat. Dabei haben die elf Mitglieder – allesamt national und international anerkannten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter oberösterreichischer Unternehmen und anderer Einrichtungen - zehn wichtige Grundsätze herausgearbeitet, auf denen die neue TU aufbauen soll.

Geplant ist ja, dass an der neuen TU – einer Universität völlig neuen Typs - in Zukunft die kreativsten und besten Köpfe studieren, lehren und forschen sollen, sobald sie 2023/24 schrittweise ihren Betrieb aufnimmt. Dabei spielen Internationalität, Interdisziplinarität, Flexibilität, vor allem aber das entsprechende Mindset und der Mut, etwas Neues zu schaffen, eine entscheidende Rolle.

Noch dauert es aber, bis tatsächlich bis zu 5.000 Studierende an der neuen TU ihr Studium aufnehmen können. In einem nächsten Schritt muss eine eigene gesetzliche Grundlage für die neue TU geschaffen werden, die bis zum Sommer 2022 in Kraft tritt. Die Arbeiten am TU-Errichtungsgesetz laufen auf Hochtouren. Im Herbst 2022 folgt die Einrichtung eines Gründungskonvents, dem strategischen Organ der neuen TU in der Gründungsphase sowie die Gründung einer Errichtungsgesellschaft die die Verwaltungsabläufe organisiert und durchführt.

Linz als Standort der neuen TU für Digitalisierung und Digitale Transformation

Eine wesentliche Entscheidung konnte aber bereits getroffen werden, die über den Standort. Fix ist, dass die neue TU Oberösterreich in Linz am Standort der Johannes Kepler Universität (JKU) entstehen wird. Die Begründung von Wissenschaftsminister Polaschek dafür leuchtet ein: die Nähe zu den ebenso in Linz ansässigen Universitäten und Hochschulen, mit denen die neue TU ebenso kooperieren soll wie auch mit der Wirtschaft, der Industrie, NGOs und der Kunst.

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