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Die „European Universities“ Initiative

Die „European Universities“ Initiative

European Universities“ sind Hochschulallianzen, die gemeinsame langfristige Strategien für qualitätsvolle Bildung, Forschung und Innovation sowie Dienste für die Gesellschaft entwickeln auf Grundlage einer gemeinsamen Vision und gemeinsamer Werte, eines hohen Grades an Mobilität und eines deutlichen Schwerpunkts auf Interdisziplinarität und offenen Studienprogrammen, bei denen Module in verschiedenen Ländern miteinander kombiniert werden.

Die „European Universities“ entsprechen einer langfristigen Vision und sollen als Vorbilder für bewährte Praxis die Qualität, die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität der europäischen Hochschullandschaft schrittweise weiter steigern und durch die Förderung von wissenschaftlicher Spitzenleistung eine wichtige Rolle als Bindeglied zwischen Europäischem Bildungsraum, Europäischem Hochschulraum und Europäischem Forschungsraum einnehmen.

Die Zukunft der Europäischen Hochschulen 

Am 30. September 2022 veröffentlichte die Europäische Kommission einen Call 2023 für die European Universities mit einem Budget von 384 Millionen Euro. Der Call ist in zwei Topics gegliedert:

Topic 1: European Universities – „Intensification of prior deep institutional transnational cooperation“:

Dabei werden bereits bestehende transnationale Hochschulallianzen für eine intensive institutionelle Zusammenarbeit unterstützt, darunter auch die „European Universities“, die 2020 ausgewählt wurden. Ziel ist es, auf der bisher erreichten institutionellen Zusammenarbeit aufzubauen und die Wirksamkeit dieser weiter zu vertiefen, zu intensivieren und auszuweiten. Neue Hochschuleinrichtungen haben die Möglichkeit, sich den bestehenden Allianzen als vollwertige Partner anzuschließen.

Topic 2: European Universities – „Development of new deep institutional transnational cooperation“:

Dabei werden Antragsteller unterstützt, die eine neue tiefgreifende institutionelle transnationale Zusammenarbeit in einer neuen „European Universities" aufbauen wollen.

Der Aufruf ist analog zum Call 2022, wobei es zwei Neuerungen gibt: Der Aufruf ist offen für die Teilnahme von Hochschuleinrichtungen vom Westbalkan als vollwertige Partner in den Allianzen. Die Bologna-Staaten können sich weiterhin als assoziierte Partner beteiligen. Außerdem wird ein Exzellenzsiegel an Vorschläge vergeben, die als qualitativ hochwertig bewertet wurden (über 80 Punkte), aber im Rahmen des Erasmus+ Aufrufs 2023 nicht gefördert werden können. Das Exzellenzsiegel anerkennt die Qualität der betreffenden Vorschläge und erleichtert die Suche nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten auf nationaler Ebene.

Der Aufruf 2022 wurde mit 272 Millionen Euro dotiert, d.h. bis zu 14,4 Millionen Euro pro Allianz für vier Jahre. Es wurden 20 Allianzen zur Förderung ausgewählt (16 Allianzen der ersten Generation + 4 neue Allianzen).   

Derzeit gibt es 44 European Universities Allianzen, 16 Allianzen der ersten Generation, die 2022 zur weiteren Förderung ausgewählt wurden, 24 Allianzen der zweiten Generation und 4 Allianzen der dritten Generation (aus dem Call 2022).

Die Weiterentwicklung und Implementierung der „European Universities“-Initiative sowie der Abbau der Barrieren in der engen transnationalen Zusammenarbeit bleiben weiterhin im Zentrum der europäischen Hochschul- und Forschungspolitik.

Gemeinsam exzellent durch die „European Universities“ - Initiative

Gemeinsam exzellent - so kann man die Zielsetzung der „European Universities“ kurz zusammenfassen, die durch ihre vielfache Rolle bezüglich Bildung, Forschung, Innovation und Dienst an der Gesellschaft dazu beitragen, den Europäischen Bildungsraum und den Europäischen Forschungsraum zu verwirklichen.

Wie in den Schlussfolgerungen des Bildungsrates vom 22. Mai 2018 hervorgehoben wird, haben die „European Universities"- Allianzen das Potenzial, „die Mobilität beträchtlich zu erhöhen und die Spitzenqualität und Exzellenz in Bildung und Forschung zu fördern, indem sie Lehre, Forschung, Innovation und Wissenstransfer noch stärker miteinander verknüpfen, die Vorteile des mehrsprachigen Lernens und der Anerkennung von Diplomen herausstellen, sowie gemeinsame Bildungs- und Forschungsprogramme und -projekte entwickeln."

Folgende Schlüsselelemente werden von den „European Universities" erwartet:

•         Eine integrierte, langfristige gemeinsame Strategie für Bildung mit Verbindungen zu Forschung, Innovation und Gesellschaft

•         Ein europäischer „interuniversitärer" Hochschulcampus

•         Europäische wissensbildende Teams („herausforderungsbasierter Ansatz") von Studierenden und WissenschaftlerInnen, möglicherweise zusammen mit ForscherInnen, Unternehmen, regionalen und zivilgesellschaftlichen Akteuren

Die Idee hinter den Europäischen Hochschulen

Im September 2017 hat der französische Staatspräsident Emmanuel Macron bei seiner Rede an der renommierten Pariser Universität Sorbonne vorgeschlagen, bis 2024 mindestens 20 Europäische Universitäten zu gründen, "die ein Netzwerk von Universitäten aus mehreren Ländern Europas bilden und die einen Studienverlauf schaffen, in dem jeder Studierende auch im Ausland studieren kann […] und die Orte pädagogischer Neuerung und exzellenter Forschung sind."

Bereits zwei Monate später griff die EU-Kommission diese Idee in ihrer Mitteilung zur "Stärkung der Europäischen Identität durch Bildung und Kultur" auf, die in Folge auch von den europäischen Staats- und Regierungschefs anlässlich des Europäischen Rates im Dezember 2017 bestätigt wurde.

Österreichische Beteiligung an den European Universities

Insgesamt dreizehn österreichische Hochschulen sind an der „European Universities"-Initiative beteiligt.

  • Universität Graz – ist Partner der von Universidad de Granada (ES) koordinierten Allianz ARQUS
  • Universität für Bodenkultur Wien ist Partner der von Université de Strasbourg (FR) koordinierten Allianz EPICUR
  • CEU Private University Wien ist Partner der von Science PO (FR) koordinierten Allianz CIVICA.
  • Montanuniversität Leoben koordiniert die Allianz EURECA-PRO
  • FH St. Pölten koordiniert die Allianz E3UDRES2
  • Universität Innsbruck ist Partner in der Aurora-Allianz (Koordinator: Stichting VU, NL)
  • Wirtschaftsuniversität Wien ist Partner in ENGAGE.EU (Koordinator: Universität Mannheim, DE)
  • FH Vorarlberg ist Partner in der Allianz RUN-EU (Koordinator: Instituto Politecnico de Leiria, PT)
  • MCI Management Center Innsbruck ist Partner in der Allianz ULYSSEUS (Koordinator: Universidad de Sevilla, ES)
  • Paris Lodron Universität Salzburg ist Partner in der von Aix‑Marseille Université koordinierten Allianz CIVIS.
  • TU Graz ist Partner in der Allianz Unite! (Koordinator: Technische Universität Darmstadt, DE)
  • FH Joanneum ist Partner in der Allianz EU4DUAL (Koordinator: University of Mondragon, ES)
  • Universität Wien ist Partner in der Allianz Circle U. (Koordinator: University of Oslo, NOR)

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Kontakt

Dr.in Ing.in Mag.a  Evelin-Melinda Macho 
Abteilung IV/9 – Rechtsfragen und Rechtsentwicklung und internationales Hochschulrecht 
Referat IV/9d – Allgemeine EU-Angelegenheiten im Hochschulbereich
Minoritenplatz 5, 1010 Wien
T  +43 1 53120-7887
evelin.macho@bmbwf.gv.at
www.bmbwf.gv.at