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Mehrsprachigkeit – Muttersprachlicher Unterricht – Interkulturelle Bildung

Österreichs Schulen sind mehrsprachig. Förderung der Erstsprachen als wertvolle Ressource für Individuum und Wirtschaft

Über 26 % aller Schülerinnen und Schüler in Österreich verwenden im Schuljahr 2017/18 in ihrem Alltag neben Deutsch eine andere Sprache. An den allgemein bildenden Pflichtschulen beträgt dieser Anteil mehr als 30%. Ein Großteil der Schulen zeichnet sich mittlerweile durch eine beträchtliche sprachliche Vielfalt aus.

Es ist Aufgabe der Schule, alle Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen (sprachlichen) Voraussetzungen bestmöglich zu fördern. Davon profitieren nicht nur die betroffenen Kinder und Jugendlichen, sondern die gesamte Gesellschaft. Daher besteht an allgemein bildenden Schulen die Möglichkeit, am muttersprachlichen Unterricht teilzunehmen. Im Schuljahr 2017/18 wird dieser Unterricht in 26 Sprachen abgehalten.

Interkulturelle Bildung

Die soziale, kulturelle und sprachliche Vielfalt in der globalisierten und individualisierten Gesellschaft führt zu einer steigenden Heterogenität von Lebensentwürfen, die sich auch in den Klassenzimmern widerspiegeln. Interkulturelle Bildung richtet sich an alle Lehrenden und Lernenden und befähigt – unabhängig von Herkunft, sozialem Status, Alter, Geschlecht et cetera – zum Umgang mit Vielfalt in einer multikulturellen Gesellschaft. Interkulturelle Bildung ist ein wichtiger Beitrag zu einem von Zusammenhalt und Solidarität getragenen Schulklima und trägt zu einer wertschätzenden und respektvollen Lernatmosphäre bei.

Weitere Informationen zur Interkulturellen Bildung

Diese Einrichtungen bieten Unterstützung

National Competence Center Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit (NCoC BIMM)

Das BIMM orientiert sich an den Handlungsfeldern der Pädagogischen Hochschulen: Lehre (Aus-, Fort-, Weiterbildung), Forschung, Beratung und (Schul-)Entwicklung. Aufgabe des BIMM ist es, in den genannten Feldern die Qualitätsentwicklung zu unterstützen. Dabei sind aktuell 4 Arbeitsbereiche vorrangig:

  • Kommunikation und Kooperation der Pädagogischen Hochschulen fördern
  • Fachimpulse setzen
  • relevante Projekte fördern bzw. initiieren
  • Nachhaltigkeit interinstitutioneller Kooperationen unterstützen

NCoC Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit

Österreichisches Sprachen-Kompetenz-Zentrum (ÖSZ)

Das ÖSZ entwickelt Instrumente zur Erweiterung sprachlicher, metasprachlicher und interkultureller Kompetenzen zum direkten Einsatz im Unterricht, organisiert Vernetzungsprojekte zur Stärkung der Zusammenarbeit von Praktiker/-innen, Multiplikator/-innen und politischen Entscheidungsträger/innen und setzt Initiativen zur Förderung innovativer Sprachenarbeit.

Österreichisches Sprachen-Kompetenz-Zentrum (ÖSZ)

Links

  • Europäischer Tag der Sprachen 26. September 2019
  • Die Website schule-mehrsprachig.at bietet Wissenswertes zu muttersprachlichem Unterricht, Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache und stellt mehrsprachige Angebote wie die dreisprachige Zeitschrift TRIO und die Sprachensteckbriefe zur Verfügung.
    schule-mehrsprachig.at
  • PUMA (Produktiver Umgang mit Mehrsprachigkeit im Kindergarten) bietet einen spielerischen Zugang zum Umgang mit der Mehrsprachigkeit für den Kindergarten und die Volksschule.
    Projekt PUMA

Kontakt

Abteilungsleiterin Dr.in Muriel Warga-Fallenböck
Abteilung I/3 - Sprachliche Bildung, Diversität und Minderheitenschulwesen
T +43 1 53120-4722
sprachlichebildung@bmbwf.gv.at

Inhaltlicher Stand: 09.09.2019