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Schulen für Produktmanagement und Präsentation

Die Schulen für Produktmanagement und Präsentation vermitteln neben einer profunden Allgemeinbildung insbesondere die Ausbildung in kauf­männischen, fachtheoretischen und fachpraktischen Unter­richtsgegenständen (zum Beispiel Medienwerkstatt, Werkstofflehre und –analyse, Präsentation, Produktdesign, Produktmanagement, Projektatelier), die zur Ausübung eines gehobenen Berufes auf gewerblichem Gebiet, mit besonderer Ausrichtung auf Produktmanagement und Präsentation, befähigt.

Ausbildungsdauer

Höhere Lehranstalt/BHS: 5 Jahre

Bildungsziele  

Die ganzheitlich ausgerichtete Ausbildung orientiert sich an den Zielen von Active Citizenship (aktive Teilnahme an der Gesellschaft), Employability (Beschäftigungsfähigkeit) und Entrepreneurship (unternehmerisches Denken und Handeln) sowie der Befähigung zur Höherqualifizierung sowohl im Hinblick auf die Studierfähigkeit als auch hinsichtlich der Bereitschaft zu lebenslangem Lernen.

Gleichzeitig werden Schlüsselkompetenzen wie die Fähigkeit der beruflichen Mobilität und Flexibilität, Kreativität, Kritikfähigkeit und soziales Engagement sowie Kommunikationsfähigkeit sowohl in der Erstsprache als auch in drei Fremdsprachen vermittelt. 

Die Schulen für Produktmanagement und Präsentation befähigen die Absolventinnen und Absolventen, Prozesse von der Idee bis zum Produkt zu begleiten und diese mit Phantasie, Kreativität und Innovationsbereitschaft im beruflichen Kontext umzusetzen. 

Die fünfjährigen höheren Lehranstalten führen darüber hinaus zur Universitätsreife.  

Bildungsinhalte

Durch eine ausgewogene Kompetenzentwicklung in den Bereichen

  • Sprache und Kommunikation,
  • Allgemeinbildung: Geistes- und Naturwissenschaften, Mathematik und kulturelle Bildung,
  • wirtschaftliche und rechtliche Bildung (betriebs- und volkswirtschaftlich),
  • Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien,
  • Produktdesign, Produktmanagement und Präsentation sowie
  • berufsorientierte Praxis

sollen die Absolventinnen und Absolventen zu kritischem und kreativem Denken sowie nachhaltigem und verantwortungsvollem Handeln befähigt werden. Die Lehrpläne der höheren Lehranstalt sehen darüber hinaus Pflichtpraktika von insgesamt 4 Wochen vor.   

Besonderes Augenmerk wird auf einen guten Theorie-Praxis-Transfer, auf die Förderung der Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler sowie einen klaren Berufsbezug gelegt. Die Fähigkeit, betriebliche Organisationsprobleme unter Bedachtnahme auf ökono­mische, ökologische und soziale Gesichtspunkte mit dem Einsatz moderner technischer Hilfsmittel zu lösen, im Team zu arbeiten und MitarbeiterInnen zu führen, stehen besonders im Fokus des Unterrichts.   

Berufliche Möglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen

Absolventeninnen und Absolventen sind Mitarbeiter/in oder Unterneh­mer/in auf gewerblichem Gebiet, mit besonderer Aus­richtung auf Produktmanagement und Präsentation, auf mittlerer, höherer kaufmännischer und administrativer Ebene.  

Selbstständige Ausübung reglementierter Berufe

Auf Grund der Liberalisierung der Gewerbeordnung ist Zugang zu fast allen Meisterprüfungen und Befähigungsnachweisprüfungen bei Erfüllung der allgemeinen Voraus­setzungen zur Gewerbeausübung gegeben. Absolventinnen und Absolventen können in allen nicht reglementierten Gewerben einer selbst­ständigen Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Unternehmerprüfung entfällt.  

Spezifika

Diplomarbeit zum Teil mit Prototyp und/oder externen Auftraggebern.

Links

Letzte Aktualisierung: 6. April 2018