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Schulen für Sozialberufe

Fachschule für Sozialberufe 

Die dreijährige Fachschule für Sozialberufe dient dem Erwerb der Erweiterung und Vertiefung der bereits erworbenen Allgemeinbildung und vermittelt in einem ganzheitlich ausgerichteten Curriculum Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Ausübung eines Berufes auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet befähigen. Sie vermittelt insbesondere jene Kompetenzen, die die Absolventinnen und Absolventen auf Tätigkeiten und Ausbildungen im Sozial- und Gesundheitsbereich vorbereiten.

Ausbildungsdauer

Fachschule/BMS: 3 Jahre  

Bildungsziele

Die ganzheitlich ausgerichtete Ausbildung orientiert sich an den Zielen von Active Citizenship (aktive Teilnahme an der Gesellschaft), Employability (Beschäftigungsfähigkeit), Entrepreneurship (unternehmerisches Denken und Handeln) sowie der Befähigung zur Höherqualifizierung und zu lebenslangem Lernen.

Schwerpunkte sind daher Persönlichkeitsbildung, soziale Kompetenz, Kreativität, Kritikfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, berufliche Mobilität und Flexibilität sowie die Klärung der persönlichen Eignung für einen fachspezifischen Beruf. Weitere Ziele sind die Schulung der Fähigkeiten, berufsspezifische Aufgaben unter Bedachtnahme auf soziale, gesundheitsfördernde, ökonomische und ökologische Aspekte unter Einsatz moderner technischer Hilfsmittel zu lösen sowie im Team zu arbeiten.

Die Erlangung von Einstiegsqualifikationen in Gesundheits- und Sozialberufe wird durch eine Abstimmung mit einschlägigen Inhalten weiterführender Ausbildungen erleichtert.

Es gibt Sonderformen für Berufstätige. Landesgesetzliche Regelungen bestimmen den Berufszugang nach Schul­abschluss.  

Bildungsinhalte             

Durch eine ausgewogene Kompetenzentwicklung in den Bereichen

  • Allgemeinbildung
  • Soziale Handlungsbereiche und Methodik
  • Gesundheit und Lebensstil
  • Wirtschaftliche Grundlagen und Zusammenhänge
  • Angewandtes Projektmanagement sowie
  • berufsorientierte Praktika

sollen die Absolventinnen und Absolventen zu empathisch begründetem, verantwortungsvollem und nachhaltigem Handeln sowie kritischem Denken befähigt werden.

Fachpraxis

Die Lehrpläne der Fachschule für Sozialberufe sehen eine Fachpraxis (während des Unterrichtsjahres) im Rahmen von 12  Wochenstunden vor, diese wird in Einrichtungen des sozialen Berufsfeldes absolviert.   

Schwerpunkt ist die Vermittlung von Denkmethoden sowie Arbeits- und Entscheidungshaltungen, die die Absolventinnen und Absolventen für Ausbildungen in Sozialbetreuungs- und Gesundheitsberufen benötigen.  

Wesentliche Ziele sind der Erwerb von Sach-, Sozial- und Handlungskompetenzen, ein verantwortungsvolle Haltung im Umgang mit Menschen, soziales Engage­ment, Persönlichkeitsbildung, Kritik- und Teamfähigkeit, Kreativität, Kommunikationsfähigkeit in der Unterrichtssprache und in der Fremdsprache. 

Berufliche Möglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen

Mitarbeiter/in oder Unternehmer/in in Tätigkeitsfeldern in verschiedenen Zweigen der Wirtschaft und der Ver­waltung sowie in sozialen Einrichtungen auf mittlerer kaufmännischer und administrativer Ebene, zum Beispiel Betriebsdienstleistung, Büroangestellte/r, Sekretär/in, Kanzleibedienstete/r, Teamassistent/in. Darüber hinaus Grundausbildung in Sozialbetreuungs- und Gesundheits­berufen.  

Selbstständige Ausübung reglementierter Berufe

Auf Grund der Liberalisierung der Gewerbeordnung ist Zugang zu fast allen Meisterprüfungen und Befähigungsnachweisprüfungen bei Erfüllung der allgemeinen Voraus­setzungen zur Gewerbeausübung gegeben. Absolventinnen und Absolventen können in allen nicht reglementierten Gewerben einer selbst­ständigen Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Unternehmerprüfung entfällt. 

Ähnliche Ausbildungen

Fachschule für Sozialdienste (2-jährig) zur Berufsvorbildung.

Schulen für Sozialbetreuungsberufe

Die Schule für Sozialbetreuungsberufe hat die Aufgabe, jene Kompetenzen zu vermitteln, die für eine zeitgemäße Begleitung, Förderung, Unterstützung und Pflege von Menschen im Alter, bei Krankheit und Behinderung sowie in Not- und Krisensituationen notwendig sind. Sie bildet in einer modularen Ausbildung Sozialbetreuerinnen/Sozialbetreuer mit dem Schwerpunkt Altenarbeit, Familienarbeit, Behindertenarbeit und Behindertenbegleitung aus.

Ausbildungsdauer

Abschluss auf Fachniveau: 2 Jahre
Abschluss auf Diplomniveau: 3 Jahre 
Berufstätigenform: 6 - 9 Semester beziehungsweise 4 – 6 Semester 

Bildungsziele

Für diese Ausbildung benötigt man einen positiven Abschluss einer höheren bzw. mittleren Schule oder einer Berufsausbildung sowie ein Mindestalter von 17 bzw. 19 Jahren. Berufsberechtigungen sind nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz beziehungsweise Landesgesetz geregelt. Lan­desgesetzliche Regelungen bestimmen den Berufszugang nach Schulabschluss.  

Die Schule für Sozialbetreuungsberufe vermittelt im Rahmen der Ausbildungen zur Sozialbetreuerin/zum Sozialbetreuer mit Schwerpunkt Alten-, Familien- oder Behindertenarbeit die Inhalte der Pflegeassistenz-Ausbildung gemäß Gesundheits- und Krankenpflegegesetz – GuKG, BGBl. I Nr. 108/1997 idgF, bzw. der Pflegeassistenzberufe-Ausbildungsverordnung – PA-PFA-AV, BGBl. II Nr. 301/2016.

Die Schule für Sozialbetreuungsberufe vermittelt weiters im Rahmen der Ausbildung zur Sozialbetreuerin/zum Sozialbetreuer mit Schwerpunkt Behindertenbegleitung die Inhalte des Ausbildungsmoduls „Unterstützung bei der Basisversorgung“ gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Basisversorgungs-Ausbildungsverordnung – GuK-BAV, BGBl. II Nr. 281/2006.

Bildungsinhalte

Die intensive Berufsausbildung vermittelt allgemein bildende, fachtheoretische, fachpraktische, lebens- und berufskundliche sowie musische Unterrichtsgegenstände. Schwerpunkt ist die Vermittlung von Denkmethoden sowie Arbeits- und Entscheidungshaltungen, die die Absolvent/innen in Sozialbetreuungs- und Gesundheits­berufen benötigen.  

Wesentliche Ziele sind der Erwerb von Sach-, Sozial- und Handlungskompetenzen, ein verantwortungsvolle Haltung im Umgang mit Menschen, soziales Engage­ment, Persönlichkeitsbildung, Kritik- und Teamfähigkeit, Kreativität, Kommunikationsfähigkeit in der Unterrichtssprache und in der Fremdsprache. 

Ein wesentlicher Aspekt aller Ausbildungsformen ist das Zusammenwirken von Schule und Praxis. Eine optimale Auswertung und Reflexion der konkreten Erfahrung am Arbeits- oder Praktikumsplatz ist anzustreben. Im Vordergrund hat stets das ganzheitliche Lernen zu stehen, das immer eigenes Verhalten und eigene Einstellung einbezieht.

  • Schwerpunkt Altenarbeit (mit inkludierter Pflegeassistenz gem. GuKG-Novelle 2016): Berufsberechtigung nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz beziehungsweise Landesgesetz; Berufsausbildung.
  • Schwerpunkt Familienarbeit (mit inkludierter Pflegeassistenz): Abschluss nur auf Diplomniveau möglich, Berufsberechtigung nach Gesundheits- und Krankenpflegegesetz Beziehungsweise Landesgesetz; Berufsausbildung.
  • Schwerpunkt Behindertenarbeit (mit inkludierter Pflegeassistenz): Berufsberechtigung nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz beziehungsweise Landesgesetz; Berufsausbildung.
  • Schwerpunkt Behindertenbegleitung (mit inkludiertem Modul zur Basisversorgung): Berufsberechtigung nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz beziehungsweise Landesgesetz; Berufsausbildung.

Berufliche Möglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen

Mitarbeiter/in oder Unternehmer/in in Tätigkeitsfeldern in verschiedenen Zweigen der Wirtschaft und der Ver­waltung sowie in sozialen Einrichtungen, zB: Altenbetreuer/in, Behindertenbegleiter/in, Familienhelfer/in, Pflegeassistent/in.   

Spezifika

Diese Schulen werden als Statuarschulen geführt.

Links

Inhaltlicher Stand: 06.04.2018