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edu.card - der innovative Schüler/innenausweis

edu.cards werden seit 2002 als Pilotprojekt für elektronische Schüler/innenausweise geführt. Insbesondere im Bereich der weiterführenden Schulen ersetzt sie weitgehend den klassischen papierbasierten Schüler/innenausweis. Die edu.card als multifunktionale Chipkarte bietet neben der Verwendung als fälschungssicherer Sichtausweis unter anderem folgende Funktionen:

  • Schüler/innenausweis (Schüler/innenkarte gemäß SchUG)
  • Schulservicekarte
  • Authentifizierungs-Verfahren,
  • Zutrittsberechtigungen
  • Self-Service-Automaten, Kopierzähler, elektronische Geldbörse
  • kontaktloses Zugangssystem (etwa zu EDV-Räumen)

Die Einführung der edu.cards erfolgt im Rahmen der Schulautonomie auf Grund eines Beschlusses des jeweiligen Schulgemeinschaftsausschuss. Wird dort für den jeweiligen Schulstandort die Einführung einer Schüler/innenkarte (umgangssprachlich: Schüler/innenausweis) gemäß § 57b Schulunterrichtsgesetz beschlossen, ist ausschließlich die Form der edu.card (als fälschungsichere Plastikkarte mit Hologrammstreifen optional mit Kontaktloschip) oder der konventionelle papierbasierte Schüler/innenausweis zu verwenden. Andere (schulautonome) Layouts sind keine Schüler/innenausweise (Schüler/innenkarten) gemäß Schulunterrichtsgesetz.

edu.card mit Hologramm-Streifen in Ausprägung mit mifare-Chip oder als reine Plastikkarte. Diese Kartenrohlinge sind von Schulleitungen ausschließlich über den edu.card-Bestellserver für Kartenrohlinge des BMBWF zu bestellen. Wird ein Dienstleister/ eine Dienstleisterin (zB: IT-Firma oder Fotograf/in) zur Personalisierung der Karten herangezogen, können die Karten auch von dieser oder diesem über den Bestellserver des BMBWF bestellt werden. Jedenfalls ist zwischen Schulleitung und Dienstleister/in eine Auftragsverarbeitervereinbarung abzuschließen.

Educard Layout
Seit 2014 vorgeschriebenes Layout eines Schüler/innenausweises mit Hologrammstreifen (links, vertikal), feine Linien als Hintergrund und Bundesadler (Landeswappen optional (nicht am Rohling) nach Richtlinien der jeweiligen Bildungsdirektion im Zuge des Personalisierens aufzubringen).
Beispiel einer personalisierten edu.card
Beispiel einer personalisierten edu.card

Schüler/innenausweise in Papierform (soweit überhaupt noch verwendet) sind ausschließlich in folgendem Layout auszustellen. Vordrucke können etwa über Fachverlage bestellt werden.

Schülerausweis Außenseite
Schülerausweis Innenseite

Im jeweiligen Bundesland sind die Fachinspektor/inn/en IT der Bildungsdirektionen Ansprechpartner/innen für Fragen zur edu.card:

Allgemeine Anfragen an das BMBWF, Abt. Präs/12 unter educard@bmbwf.gv.at

Inhaltlicher Stand: 11.09.2019