Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Öffentliche Ausschreibung der Funktion der Leitung der Ombudsstelle für Schulen im BMBWF

Geschäftszahl: 2020-0.608.462

Gemäß § 2 Abs. 1 Ziffer 4 Ausschreibungsgesetz 1989, BGBl. Nr. 85, wird die Funktion der Leitung der Ombudsstelle für Schulen (eingerichtet gemäß § 5 Abs. 7 Bildungsdirektionen-Einrichtungsgesetz) im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung öffentlich ausgeschrieben.

Wertigkeit: A1/5 bzw. v1/
Dienststelle: Bildung
Dienstort:  BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung – Zentralstelle
Vertragsart: Unbefristet
Beschäftigungsausmaß: Vollzeit
Beginn der Tätigkeit: ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:  2. April 2021
Monatsbezug/entgelt mindestens: A1/5 – EUR 3.444,80 brutto bzw. v1/4 – EUR 4.508,30 brutto

Aufgaben und Tätigkeiten

In den Aufgabenbereich dieser Organisationseinheit fallen insbesondere:

  • Information, Beratung und Unterstützung von Personen, die von behaupteten Missständen an Schulen oder in der Schulverwaltung betroffen sind
  • Umfassendes Monitoring sowie eine Dokumentation und Analyse der Einzelfälle; Schulinformationsberatung
  • Kooperation mit den Einrichtungen der Qualitätssicherung und –entwicklung im Schulwesen
  • Monitoring und Controlling des Beschwerdemanagements der Bildungsdirektionen mit dem Ziel der Sicherstellung der Effektivität durch entsprechende Beratung im Rahmen ständiger Kontakte
  • Regelmäßiger Dialog mit den Strukturen der Schulpartner (Schüler/innen, Lehrkräften und Eltern), der Volksanwaltschaft, der Behindertenanwaltschaft sowie einschlägigen Organisationen und Einrichtungen im schulischen Bildungsbereich

Erfordernisse

Voraussetzungen für die Bewerbung um diese Funktion sind:

Allgemeine Voraussetzungen:

Abgeschlossenes Hochschulstudium oder gleichwertiger Abschluss

Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten:

1. Ausgezeichnete Kenntnisse der Verwaltungs- und Organisationsstrukturen der
Bildungsinstitutionen in Österreich sowie der Strukturen der österreichischen Bundesverwaltung
und Landesverwaltungen
15 %
2. Sehr gute Kenntnisse des österreichischen Schulrechts und damit in Zusammenhang
stehender Rechtsbereiche sowie der Grundsatzjudikatur
15 %
3. Sehr gute Managementfähigkeiten; ausgeprägte Erfahrung im Projektmanagement und
bei Implementierungsprozessen
15 %
4. Gute Vernetzung im Bildungssystem; Führungserfahrung von Vorteil 15 %
5. Hohe Problem- und Konfliktlösungskompetenz, hohes kommunikatives Verständnis sowie
ausgezeichnetes Ausdrucksvermögen
15 %
6. Sehr gute Englisch-Kenntnisse 5 %
7. Fähigkeit zu vernetztem Denken, Überzeugungskraft, Verhandlungsgeschick und Serviceorientierung 10 %
8. Organisationsfähigkeit, besondere Eignung zur Mitarbeiter/innen- und Teamführung, Verständnis
für Diversität sowie hohes Maß an sozialer Kompetenz
10 %

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Als Bewerbungsunterlagen sind beizubringen:

Bewerbungsgesuch, Lebenslauf, konzeptive Leitvorstellung für die Aufgabenerfüllung der Ombudsstelle sowie eine Darlegung der Gründe, die den Bewerber bzw. die Bewerberin für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Gemäß § 5 Abs. 2 Ausschreibungsgesetz 1989 enthält die Ausschreibung neben den allgemeinen Voraussetzungen, die jedenfalls erfüllt sein müssen, jene besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Erfüllung der mit der ausgeschriebenen Funktion verbundenen Anforderungen von den Bewerberinnen und Bewerbern erwartet werden. Der Prozentsatz gibt an, mit welcher Gewichtung die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Beurteilung der Eignung jeweils berücksichtigt werden.

Gemäß § 5 Abs. 2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 sind ferner Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle erwünscht.

Der Monatsbezug (A1/5) / das Monatsentgelt (v1/4) beträgt mindestens EUR 3.444,80 brutto bzw. EUR 4.508,30 brutto. Das Gehalt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Bezugs- bzw. Entlohnungsbestandteile.

Eine unabhängige Kommission erstellt ein Gutachten über die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

Dieses Gutachten dient dem Herrn Bundesminister als Entscheidungsgrundlage.

Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren werden nicht ersetzt.

Die personenbezogenen Daten, die Sie im Zuge Ihrer Bewerbung bekannt geben, werden durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung zum Zwecke des Personalmanagements verarbeitet. Weitere Informationen zum Datenschutz im BMBWFfinden Sie unter www.bmbwf.gv.at.

Kontaktinformationen

Bewerbungsgesuche sind innerhalb eines Monates nach Verlautbarung dieser Ausschreibung im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ unter Angabe der Gründe, welche die Bewerberin bzw. den Bewerber für die Ausübung dieser Funktion als geeignet erscheinen lassen, unmittelbar in der Abteilung Präs/6 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, 1010 Wien, Minoritenplatz 5 oder per E‑Mail an personalabteilung@bmbwf.gv.at unter Angabe der Geschäftszahl (GZ 2020-0.608.462) einzubringen.

Gemäß § 5 Abs. 8 Ausschreibungsgesetz 1989 gilt als Tag der Bewerbung der Tag, an dem die Bewerbung (schriftlich, Telefax, E-Mail) bei der in der Ausschreibung genannten Stelle einlangt. Für das fristgerechte Einlangen gilt § 33 Abs. 1 und 2 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG), BGBl. Nr. 51, idgF (Postlauf wird nicht berücksichtigt).

Ansprechperson:

Gruppenleiterin Mag.a Simone Hoffmann
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Leiterin der Gruppe Präs/B und Abteilung Präs/6
1010 Wien, Minoritenplatz 5
T +43 1 531 20-3000
E-Mail: simone.hoffmann@bmbwf.gv.at

Wien, 24. Februar 2021

Für den Bundesminister: Mag.a Simone Hoffmann