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Bildungsministerium bekräftigt Zusammenarbeit mit Yad Vashem im Bereich der Holocaust Education

Aktive Erinnerungspolitik muss Teil der schulischen Ausbildung sein

Wien/Jerusalem (OTS) - Bundesminister Heinz Faßmann hat während  seines Besuchs in Israel die Zusammenarbeit mit Yad Vashem, der internationalen Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem,  bekräftigt, im Rahmen derer jährlich zwei Seminare für österreichische Lehrerinnen und Lehrer in Israel stattfinden. Im Beisein von Bundeskanzler Sebastian Kurz hat Faßmann gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Direktoriums von Yad Vashem, Avner Shalev, eine sogenannte Reaffirmation unterzeichnet.

Auf Grundlage des ersten Memorandums zwischen Israel und Österreich begannen 1998 die Vorbereitungen für das erste _erinnern.at Fortbildungsseminar für österreichische Lehrkräfte, das im Jahr 2000 stattfand. Seither finden jährlich zwei Seminare in Israel statt, die sich vor allem an Lehrende der Fächer Geschichte und Politische Bildung richten. Bisher haben knapp 700 Lehrerinnen und Lehrer an dem Programm teilgenommen.

"Ich halte nichts von einer Schlussstrichdebatte. Gerade wenn es um das Lernen aus der Geschichte geht, ist eine Gesellschaftb verpflichtet, bewusst hinzuschauen. Eine aktive Erinnerungspolitik muss deshalb integrativer Bestandteil schulischer Ausbildung sein. Mit der Kooperation mit Yad Vashem stellen wir genau das sicher. Man kann nicht oft genug betonen, dass Antisemitismus und nationalsozialistisches Gedankengut in unserer Gesellschaft keinen
 Platz haben und das muss man der nächsten Generation weitergeben", so Faßmann.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Mag. Annette Weber
Pressesprecherin
T +43 1 53120-5025
annette.weber@bmbwf.gv.at