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Fünf KandidatInnen, ein Juror: Junge WissenschaftlerInnen präsentieren ihre Forschungsfelder live auf Radio NJOY 91.3

Im „Wissenschaftsradio“ am 30. Oktober 2018 haben die JungforscherInnen jeweils 90 Sekunden Zeit, um ihre Arbeit vorzustellen und ORFIII-Moderator Andreas Jäger zu überzeugen.

Die fünf TeilnehmerInnen an der Pitch-Challenge in der Radio NJOY-Sendung „Wissenschaftsradio“ am Dienstag, dem 30. Oktober 2018, kommen von fünf Wiener Bildungseinrichtungen: der FH Campus Wien, der Medizinischen Universität Wien, der Technischen Universität Wien, der Universität für Bodenkultur Wien und der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

Bei der Live-Sendung auf Radio NJOY 91.3, dem Ausbildungssender der FHWien der WKW, haben die KandidatInnen jeweils 90 Sekunden Zeit, um zu überzeugen. Als Juror fungiert Wissenschaftsmoderator Andreas Jäger, der für ORFIII das Format „Quantensprung“ präsentiert. Am Ende der Sendung wird er verkünden, wer den „Wettbewerb der Konzepte“ gewonnen hat. Andreas Jäger wird auch Einblick in seine aktuellen TV-Projekte geben. Der oder die GewinnerIn wird im Frühling am „Science Talk“ teilnehmen. Diese vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) organisierte Veranstaltungsreihe findet in der Aula der Wissenschaften statt.

Mit dieser Ausgabe der Sendereihe „Wissenschaftsradio“, moderiert von Michel Mehle und Paul Buchacher, soll jungen WissenschaftlerInnen, die noch nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, die Möglichkeit geboten werden, ihre Forschungsbereiche vorzustellen und zu erläutern, welche Bedeutung diese für die Gesellschaft haben.

Die KandidatInnen:

Henriette Fischer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Department Bauen und Gestalten der FH Campus Wien. Ihre Schwerpunkte sind „nachhaltige Architektur“ und „ökologische Baumaterialien“. Im Zuge ihrer Diplomarbeit entwickelte sie einen Baustoff aus Pilzwerkstoff weiter und wurde dafür ausgezeichnet. Aktuell forscht sie an der FH Campus Wien an Nachhaltigkeitsstrategien und nachwachsenden Baumaterialien.

Eva Harter absolviert ihr PhD-Studium am Institut für Milchhygiene der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna). Der Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeit liegt auf Listerien. In der Lebensmittelproduktion gibt es hohe Hygiene-Standards. Bakterien wie Listeria monocytogenes können diesen Maßnahmen trotzdem entkommen. Ein Team der Vetmeduni Vienna mit Eva Harter konnte nachweisen, dass sich bestimmte Listerienstämme dazu auf eine „Insel“ flüchten. Sie haben in ihrem Erbgut eine Kombination zweier Gene, die es ihnen erlaubt, den Effekt von Laugen und oxidativem Stress abzuwehren. Das Verständnis dieses genetischen „Rettungsankers“ kann helfen, neue Strategien für die Lebensmittelsicherheit zu entwickeln.

Nicole Heinzl von der Medizinischen Universität Wien (MedUni Wien). Heinzl wurde 1993 in Linz geboren und absolviert seit Juli 2017 das PhD-Programm „Maligne Erkrankungen“ in der Arbeitsgruppe „Molekulare Onkologie“ an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der MedUni Wien. Im Juni 2017 legte sie ihren Master in Molekularer Biologie bzw. Molekularer Medizin an der Universität Wien ab.

Denise Mandt arbeitet am Institut für Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie der Technischen Universität Wien. Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeit ist die künstliche Plazenta im Labor. Die Plazenta hat eine wichtige und komplizierte Aufgabe: Sie sorgt dafür, dass zwischen der Mutter und ihrem ungeborenen Kind wichtige Substanzen ausgetauscht werden und zugleich anderen Substanzen der Durchgang versperrt wird. Längst ist nicht vollständig geklärt, wovon die Durchlässigkeit der Plazenta abhängt. An der TU Wien stellte man ein künstliches Plazenta-Modell her, das dem natürlichen Vorbild sehr nahekommt. Damit wird es nun möglich, wichtige Fragen etwa zum Glucose-Austausch zwischen Mutter und Kind zu beantworten.

Michael Traxlmayr arbeitet an der Abteilung für Biochemie der Universität für Bodenkultur Wien. Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit ist das sogenannte „Proteinengineering“. Dieses Fachgebiet umfasst Methoden, die es ermöglichen, Proteinen neue Eigenschaften zu verleihen oder bereits bestehende zu verbessern. Derartige zielgerichtete Veränderungen von Proteinen eröffnen unzählige Anwendungsmöglichkeiten, von diagnostischen Tests bis hin zu Krebsimmuntherapien.

"Wissenschaftsradio – die große Pitch-Challenge": am Dienstag, 30. Oktober 2018, um 10 Uhr auf Radio NJOY 91.3, dem Ausbildungssender der FHWien der WKW. Livestream: [wien.njoyradio.at ] (http://wien.njoyradio.at/)Nach der Livesendung gibt es unter diesem Link den Podcast zum Nachhören.

FHWien der Wirtschaftskammer Wien (WKW)

Die FHWien der WKW ist seit über 20 Jahren am Markt und Österreichs führende Fachhochschule für Management & Kommunikation. Eng vernetzt mit den heimischen Unter­nehmen bietet die FHWien der WKW eine ganzheitliche und praxisbezogene akademische Aus- und Weiterbildung für über 2.800 Bachelor- und Master-Studierende. Zwei Drittel der Lehrenden kommen direkt aus der Wirtschaft. Ein exakt auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittenes Lehr- und Forschungsangebot bereitet die AbsolventInnen – bislang über 10.000 – optimal auf ihre Karriere vor.

Radio NJOY 91.3

Radio NJOY 91.3 ist der Ausbildungssender der FHWien der WKW und steht den Studierenden des Studienbereichs Journalism & Media Management der auf Management und Kommunikation spezialisierten Fachhochschule zur Verfügung. Die Studierenden erlernen das Radiomachen in Theorie und Praxis im Lehrbetrieb. Die von ihnen produzierten Sendungen sind auf Radio NJOY 91.3. zu hören.

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