Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Corona-Studien

Wissenschaftliche Studien zum Coronavirus finanziert durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF)

Prävalenzstudien zur Verbreitung aktiver SARS-CoV-2-Infektionen in Österreich

Um Informationen über die tatsächliche Häufigkeit von Personen, die vom Coronavirus betroffen sind, einschließlich einer hochgerechneten Dunkelziffer, zu erhalten, beauftragte das BMBWF Prävalenzstudien.

Von 30. November 2021 bis 13. Jänner 2022 führte Statistik Austria in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Wien, der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) und dem BMLV eine Seroprävalenzstudie zur Erhebung des Antikörperstatus von nie geimpften und nicht behördlich als genesen bekannten Personen durch. Für die Studie wurden 1.217 Blutproben ausgewertet. Die Studie ergab, dass in der nie geimpften und nicht behördlich als genesen bekannten Bevölkerungsgruppe rund jeder Fünfte (21,7 Prozent) eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht hatte. Das entsprach Anfang Jänner 2022 rund 400.000 Personen. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren lag die Seroprävalenz zum Zeitpunkt der Erhebung bei 23,2 Prozent, bei Personen ab 18 Jahren bei 20,3 Prozent.

Im April, Mai und November 2020 führte Statistik Austria in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz und der Medizinischen Universität Wien die Prävalenzstudien zu akuten Infektionen mit dem Coronavirus durch sowie zur Seroprävalenz, der Verbreitung von Antikörpern gegen das Virus. Eine erste Pilotstudie/Welle wurde im April 2020 vom Forschungsinstitut SORA koordiniert. 

Zusätzlich wurden in den verschiedenen Erhebungswellen u.a. folgende Themen näher untersucht: die Maßnahmen-Akzeptanz der von der Bundesregierung erlassenen Schutzmaßnahmen, die erwarteten und bereits eingetretenen Folgen der Corona-Pandemie, das Wohlbefinden während der Corona-Krise sowie die Veränderungen der Arbeitssituation.

Hauptergebnisse: In der ersten Welle (1. bis 6. April 2020, n=1.544) wurde eine Prävalenz akuter SARS-CoV-2-Infektionen in Österreich von 0,33% der Bevölkerung ermittelt (max. Anteil von 0,77% bei einem 95%-Konfidenzintervall). In der zweiten Welle (21. bis 24. April 2020, n=1.432) wurde ein max. Anteil akuter SARS-CoV-2-Infektionen in Österreich von 0,15% ermittelt. In der dritten Welle (26. bis 30. Mai 2020, n=1.279) wurde keine Person positiv getestet. In der vierten Welle (12.-14. November 2020, n=2.263) wurde eine Prävalenz akuter SARS-CoV-2-Infektionen in Österreich von 3,1% der Bevölkerung ermittelt (max. Anteil von 3,5% bei einem 95%-Konfidenzintervall) und eine Prävalenz von Antikörpern von 4,7% (max. Anteil von 5,6% bei einem 95%-Konfidenzintervall).

In der Seroprävalenzstudie 2021/2022 (30. November 2021 bis 13. Jänner 2022, n=1.217) wurde unter der nie geimpften und nicht behördlich als genesen bekannten Bevölkerungsgruppe eine Prävalenz von Antikörpern von 21,7 Prozent ermittelt.

Kontakt: covid19@statistik.gv.at

Experimentelle Antikörperstudie

Am 25. April 2020 führte Statistik Austria in Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz und der Medizinischen Universität Wien eine Studie zu SARS-CoV-2 Antikörpern in 27 Gemeinden in Österreich durch (in sechs Bundesländern). Die Gemeinden in der Stichprobe hatten eine relativ hohe Anzahl an bekannten SARS-CoV-2-Infektionen. Die Zufallsstichprobe hatte eine Größe von 269 Personen. Bei den Studienteilnehmer/innen wurden PCR-Tests und Antikörper-Schnelltests durchgeführt, ebenso wurde eine Blutprobe für weitere Antikörpertests im Labor (ELISA, NT) genommen.

Das Ergebnis der Studie ist, dass 4,71% der Bevölkerung in den 27 Risikogemeinden SARS-CoV-2 Antikörper entwickelt hat.

Kontakt: covid19@statistik.gv.at

Wirksamkeitsstudie Abschätzung von Fall- und Todeszahlen in Abhängigkeit vom Zeitpunkt des Lockdowns in Österreich

Am 16. März 2020 wurden österreichweite Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie eingeführt. Dieser sogenannte „Lockdown“ umfasste unter anderem die Schließung von Geschäften und Restaurants, Besuchsverbote sowie eine Reihe weiterer Maßnahmen. Diese Simulationsstudie des Complexity Science Hub Vienna versuchte abzuschätzen, in welchem Ausmaß die am 16. März 2020 verkündeten Maßnahmen zu dieser Situation beigetragen haben. Insbesondere sollte abgeschätzt werden, wie die Fallzahlen ausgesehen hätten, wäre der Lockdown eine bzw. zwei Wochen später verhängt worden, beziehungsweise hätte er in dieser Form gar nicht stattgefunden. 

Kontakt: Univ.-Prof. Mag. DDr. Stefan Thurner, thurner@csh.ac.at, Complexity Science Hub Vienna    

CoV-2 Seroprävalenzstudie in einem Arbeitskollektiv

Die Medizinische Universität Wien führte im April 2020 eine Studie zur Seroprävalenz von SARS-CoV-2-Antikörpern in einem repräsentativen Arbeitskollektiv (n=1.655) unter Mitarbeiter/innen einer Bank durch. Das Ziel der Studie war zu untersuchen, wie viele Personen unter verschiedenen Arbeitsbedingungen Kontakt mit dem Virus gehabt haben, ob eine Immunität aufgebaut wurde, und wie lange diese Immunität anhält.

Kontakt: Prof.in Ursula Wiedermann-Schmidt, ursula.wiedermann-schmidt@meduniwien.ac.at

Screening von SARS-CoV-2 Infektionen in Österreichs Bevölkerung mittels Abwasseranalysen

Ein Konsortium aus Medizinischer Universität Innsbruck, Technischer Universität Wien, Universität Innsbruck, der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und dem Umweltbundesamt hat zwischen Mai 2020 und Juni 2021 ein Monitoringsystem von Kläranlagenzuläufen zur Erfassung von umfassenden  Informationen zur räumlichen Verteilung und des zeitlichen Verlaufes der Covid-19-Pandemie entwickelt. Grundlage ist die Bestimmung von Virus-RNA-Mengen im Zulauf von Kläranlagen. 

Forschungspilotprojekts Österreichisches Schulstandortmonitoring

Im Projekt soll untersucht werden, ob abwasser-epidemiologische Untersuchungen von Kläranlagen an Schulstandorten geeignet sind, das Infektionsgeschehen an Schulen abzubilden. Das Ziel des Forschungspilotprojektes ist die Entwicklung eines geeigneten Verfahrens, um auf Basis von Zusatzinformationen durch abwasserbasierte Daten einen Beitrag zum sicheren Schulbetrieb zu ermöglichen.

Die Ergebnisse des abwasserepidemiologischen Monitorings von SARS-CoV-2 an wichtigen Schulstandorten in Österreich werden seit September 2021 in einem Dashboard dargestellt.

Pilotstudie zu SARS-CoV2-Infektionen bei Schulkindern

Ein Konsortium aus Forscher/innen von österreichischer Universitäten und Krankenhäusern führte im Juni/Juli 2020 eine Pilotstudie zu akuten SARS-CoV-2-Infektionen von Schulkindern in der Volksschule und Unterstufe in elf Wiener Schulen durch. Dabei kommt ein vereinfachtes und dem jungen Alter vieler der Teilnehmer/innen entsprechendes Verfahren zur Probenahme zum Einsatz. Für den Test muss eine angenehm schmeckende Flüssigkeit für eine Minute gegurgelt werden, bevor die Gurgelproben in kleinen Pools zusammengefasst und mittels PCR untersucht werden. Das damals neuartige Verfahren ist mittlerweile ein breit angewendeter Standard geworden.
 
Die Pilotstudie begleitet die Öffnung der Schulen in Österreich im Mai und Juni 2020. Insgesamt werden über 5.000 Gurgelproben von Schulkindern, Lehrer/innen und Schulpersonal untersucht. Das Studienteam umfasst Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus der Mikrobiologie, den Bildungswissenschaften und der Epidemiologie, Ärzte und Ärztinnen, Schuldirektor/innen und Softwareentwickler/innen.

„Gurgelstudie“ – Schul-SARS-CoV-2-Studie

Die Schul-SARS-CoV-2-Studie, besser bekannt unter „Gurgelstudie“, leistete einen wichtigen, langfristigen Beitrag zur wissensbasierten Beurteilung, Begründung und Anpassung notwendiger Maßnahmen an den Schulen, um die Verbreitung von Covid-19 möglichst effektiv zu verhindern.

Zur Rolle von Schulkindern für die Verbreitung von SARS-CoV-2 gab es international noch wenig Daten. Die „Gurgelstudie“ begleitete die Öffnung der Schulen in Österreich im Herbst 2020 bis Sommer 2021. Sie umfasste rund 14.800 Schüler/innen im Alter zwischen 6 und 15 Jahren der Primarstufe und Sekundarstufe 1 sowie ca. 1.200 Lehrkräfte und verwendet ein vereinfachtes, dem überwiegend jungen Alter der Teilnehmer/innen entsprechendes Verfahren zur Probennahme (Mund-Rachenspülung mit Gurgeln). Die Beprobung erfolgt an den Schulen unter Aufsicht von dafür geschulten Schulärzt/inn/en. Die „Gurgelstudie“ baute auf der im Juni/Juli 2020 in Wien durchgeführten Pilotstudie auf (siehe oben). 

Die Gurgelstudie wurde im Auftrag des BMBWF auf Basis der im Rahmen der Vienna Covid-19 Diagnostic Initiative (VCDI) entwickelten Methode von den Universitäten Wien und Linz sowie den Medizinischen Universitäten Graz und Innsbruck durchgeführt.

Wissenschaftliche Begleitung der Pilotierung von PCR-Gurgeltests in Schulen und Erarbeitung eines Implementierungskonzepts

Ziel der Studie im Sommer 2021 war, empirisch abgesicherte Erkenntnisse hinsichtlich der Durchführbarkeit von PCR-Tests in ausgewählten Schulen in einer Pilotphase zu gewinnen. Die Umsetzung eines umfassenden Testkonzepts und regelmäßigen PCR-Monitorings an Schulen kann als erster zentraler Schritt in der Bekämpfung der Pandemie gesehen werden.

„Alles spült!“ Sentinel-Studie

Um einen verbesserten Überblick über die Infektionslage mit SARS-CoV-2 bei Schülerinnen und Schülern zu erhalten, wird im Schuljahr 2021/22 erneut ein bundesweites wissenschaftliches Monitoring mittels regelmäßiger PCR-Testungen durchgeführt. Diese Prävalenzstudie wird vom BMBWF gemeinsam mit der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) mittels Mundspülverfahrens durchgeführt.

Wissenschaftliche Begleitung zu den Selbsttests an Schulen

In der Corona-Pandemie kann ein Öffnen der Schulen nur mit zusätzlichen Maßnahmen einhergehen, die relativ niederschwellig implementiert werden können (abgesehen von den schon bestehenden Hygienemaßnahmen). Eine derartige Maßnahme stellen anterio-nasale Antigen-Tests dar, die unkompliziert zu handhaben sind, von Schülerinnen und Schülern unter Anleitung der Eltern bzw. Lehrpersonal selbst durchgeführt werden können und innerhalb von 15 min ein Testergebnis mit relativ guter Spezifität und Sensitivität anzeigen, ob eine Person SARS -CoV-2 positiv ist oder nicht. Für die Effektivität der Maßnahme ist es wichtig, dass die Selbsttests von möglichst vielen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonal durchgeführt werden. Da diese Maßnahme im Schulbereich ein Novum darstellte, wurde die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde im Jänner 2021 beauftragt, die Maßnahme wissenschaftlich zu begleiten. 

Im Zuge des Projekts wurde ebenso eine Befragung durchgeführt, die die Erfahrungen von Familien erhebt.

COVID-19 Begleitstudie zum Schulsicherheitskonzept "Sichere Schule"

Im Wintersemester 2021/22 werden – neben anderen Sicherheitsmaßnahmen – anterio-nasale Antigen-Tests und PCR-Tests in den Schulen durchgeführt. Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde wurde beauftragt, die Teststrategie wissenschaftlich zu begleiten. Zur neuen Testsituation wird eine weitere Befragung durchgeführt, die die Erfahrungen von Familien erhebt.

Die Teststrategie wird auch im Sommersemester 2022 von der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde wissenschaftlich begleitet.

Adaptive klinische Plattformstudie zur Wirksamkeit von Therapeutika im Einsatz gegen
Covid-19

In der Studie Adaptive clinical platform trial investigating treatment options and repurposing of drugs for Covid-19 patients, abgekürzt ACOVACT, einer adaptiven klinischen Plattformstudie zu Covid-19, wird die Wirksamkeit von Therapeutika im Einsatz gegen Covid-19 überprüft, die für andere Erkrankungen entwickelt wurden. Die Studie prüft in einem multifaktoriellen Studiendesign mehrere therapeutische Säulen auf ihre Wirksamkeit. Es werden Medikamente getestet, welche das COV-SARS2 Virus hemmen, den Blutdruck verbessern, die Blutgerinnung hemmen, sowie die durch das Virus verursachte Entzündung unterdrücken können. Die Studie ist eine akademische klinische Studie unter Koordination der Medizinischen Universität Wien. Es sind insgesamt zehn Studienzentren in Österreich daran beteiligt (u.a. alle Medizinischen Universitäten bzw. die Medizinische Fakultät Linz sowie die KAV-Spitäler in Wien).

Kontakt: Univ.-Prof. Dr. Bernd Jilma, Assoz. Prof. PD Dr. Markus Zeitlinger, klin-pharmakologie@meduniwien.ac.at, Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie, Medizinische Universität Wien

COVID-19 Social Science Data Hub Austria

Ziel dieses Projektes ist es, wichtige sozialwissenschaftliche Datensätze, die in Bezug zur COVID-19 Pandemie stehen, priorisiert und zeitnah zu archivieren und internationalen Standards entsprechend für die wissenschaftliche Nachnutzung zur Verfügung zu stellen.

Das Austrian Social Science Data Archive (AUSSDA), das Forschungsdaten aus den Sozialwissenschaften archiviert, schafft damit eine zentrale Sammelstelle für Daten zu den gesellschaftlichen Auswirkungen von Corona in Österreich. Die Datensätze stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Verfügung und sind dank standardisierter Metadaten auch im Datenkatalog des Consortium of European Social Science Data Archives (CESSDA) und in der European Open Science Cloud (EOSC) auffindbar.

Datenerhebung „Auswirkungen der COVID-19 Krise auf die Sicherheit von Heranwachsenden im Internet“

Um die Auswirkungen der COVID-19 Krise auf Familien zu erkennen, Risiken zu minimieren und die positiven Auswirkungen dieser Krise zu fördern und auch für zukünftige Entwicklungen nutzen zu können, wurden im Frühjahr 2020 international vergleichbare Daten in Europa erhoben. Die Universität Salzburg nahm dafür an einer internationalen repräsentativen Studie des Joint Research Centre der Europäischen Kommission zur Untersuchung der Auswirkungen der COVID-19 Krise auf den Umgang mit digitalen Technologien in Familien teil. Die Datenerhebung zu dieser Studie wurde im Rahmen einer Förderung unterstützt. 

COVID-19 und Distanz-Unterricht: Was tun, damit aus der Gesundheits- nicht auch eine Bildungskrise wird?

Die Studie aus dem Frühjahr 2021 befasst sich mit Forschungsfragen wie: Welche Auswirkungen auf die soziale Ungleichheit im Bildungssystem hat Home-Schooling? Was hilft, der Verschärfung sozialer Ungleichheit entgegenzuwirken?
Außerdem erlauben die Daten Antworten auf die Fragen, ob sich die Erreichbarkeit der Schülerinnen und Schüler verbessert hat, ob Lerneffekte zu Veränderungen geführt haben oder eine Kumulation von Problemlagen zu beobachten ist.

Die Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) bildet die Fortsetzung einer Studie finanziert durch den Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWFT) und weist auf die Bedeutung des Schulunterrichts und auch des Präsenzunterrichts zur Minderung der Sozialen Ungleichheit unter Schülerinnen und Schüler hin.

Das Projekt wurde im Rahmen einer Förderung unterstützt.

Kurzstudie „Die COVID-19-Pandemie und Schule. Eine bildungsökonomische Kurzanalyse“

Die Studie verfolgte das Ziel, nach dem zweiten von COVID-19 beeinflussten Schuljahr im Sommer 2021 eine Zwischenbilanz zu ziehen und einen ersten Überblick zu geben, wie sich die Situation in Österreich zu den Schulschließungen im internationalen Vergleich gestaltet.
Mittels Literaturanalysen werden die empirischen Befunde zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Schülerinnen und Schüler gesichtet und um international verfügbare Daten zu den Schließungen ergänzt. Zudem werden zwei konkrete Maßnahmen, die in Österreich gesetzt wurden (Förderstunden sowie Teststrategie in den Schulen) einer ökonomischen Überprüfung unterzogen.

Erhebung zum Impfstatus der Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schülern und Studierenden

Statistik Austria ermittelte im Herbst 2021 den Impfstatus von Lehrerinnen und Lehrern. Die Grundlage sind Daten der Lehrerstatistik, der registerbasierten Erwerbsverläufe und Daten der Abgestimmten Erwerbsstatistik von Statistik Austria sowie des Nationalen Impfregisters Österreich.

Ebenso ermittelte Statistik Austria im Herbst 2021 den Impfstatus von Schülerinnen und Schülern und Studierenden. Die Grundlage sind Daten aus der Schul- bzw. Hochschulstatistik, der Statistik des Bevölkerungsstandes und des Nationalen Impfregisters Österreich.

Soziodemografische Analyse der durch Impfung oder Genesung immunisierten Gruppen in der österreichischen Wohnbevölkerung

Statistik Austria analysierte im Herbst 2021 die durch Impfung oder Genesung immunisierte Bevölkerung in Österreich anhand soziodemografischer Merkmale wie Alter, Geschlecht, Bildungsniveau, Erwerbstatus, Wirtschaftszweige, Staatsangehörigkeit oder Geburtsland.

Statistik Austria erhält auf Basis des Epidemiegesetzes sowohl aus dem Nationalen Impfregister Österreich Datenlieferungen über Personen, die gegen COVID-19 geimpft wurden als auch Daten des Epidemiologische Meldesystems (EMS.) Diese pseudonymisierten Daten werden mit Daten der Registerbasierten Erwerbsverläufe, des Bildungsstandregisters und den Daten zum aktuellen Bevölkerungsstand verknüpft, um eine Darstellung der österreichischen Wohnbevölkerung nach ihrem Geimpft/Genesen-Status und nach soziodemographischen Merkmalen zu ermöglichen.